Heimatfreunde danken für die Mithilfe beim Umzug

         
         
  GN Freitag 26. August 2016      
 

 

Freude über Hilfe beim Umzug in die ehemalige Landwirtschaftsschule

Zu einer kleinen Feier hatten die Heimatfreunde Neuenhaus kürzlich die verantwortlichen Amtsträger und Mitarbeiter der Stadtverwaltung eingeladen. Den Gästen wurde das Resultat des Umzuges der Vereinsräume von der Veldhausener Straße in die Lager Straße vorgestellt.

NEUENHAUS.

Erschienen waren Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp, Ortsbürgermeister Paul Mokry, der Leiter der zentralen Dienste, Tobias Jung, sowie der Leiter des Bauamtes, Jan Zwafink. Die Erweiterung der Sternwarte an der Veldhausener Straße hatte den Umzug der Vereinsräume der Heimatfreunde in die Lager Straße 19 notwendig gemacht.

1. Vorsitzender Georg Hagmann würdigte die gute Zusammenarbeit mit allen am Umzug beteiligten Entscheidungsträgern und Personen. Er konnte somit den Vertretern der Stadtverwaltung im Obergeschoss der ehemaligen Landwirtschaftsschule zwei gut funktionierende und im Augenblick ausreichend ausgestattete Arbeitsräume präsentieren.

Hagmann hob außerdem hervor, dass sich eine relativ feste Anzahl an Mitgliedern jeden Mittwoch in der Zeit von 9 bis 12 Uhr treffen, um Archivarbeit zu leisten, Bildund Dokumentenmaterial zu sichten und zu verwalten und auch, um soziale Kontakte zu pflegen. Er erklärte, dass sich der Verein auch im Erscheinungsbild der Stadt zeige bei den regelmäßig stattfindenden Stadtfesten, den Brauchtums- und Weihnachtsmärkten und außerdem in der Vorweihnachtszeit mit einer regelmäßig stattfindenden Ausstellung im Alten Rathaus aufwarte, die in diesem Jahr das Thema hat „Neuenhaus feiert“ und von Siegfried Wigger verantwortet wird.

Er erwähnte als festen Bestandteil der Arbeit des Vereins den zunehmend in Anspruch genommenen Hochzeitsservice bei den standesamtlichen Trauungen im Alten Rathaus. Auch wies er darauf hin, dass die Heimatfreunde Neuenhaus Mitglied sind in der Vereinigung von benachbarten Heimatvereinen diesseits und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze, den „Heemnoabers 99“. Die Vertreter der Stadtverwaltung zeigten sich beeindruckt von den Aktivitäten und Arbeitsmöglichkeiten des Vereins und erkannten, dass die entstandenen Kosten als gut angelegt anzusehen seien. Als ein weiteres Zeichen der Anerkennung und Würdigung der Arbeit des Vereins wurde dem Heimatverein ein Gemälde mit einer historischen Ansicht von Neuenhaus überreicht.

http://grafschafternachrichten.ger.newsmemory.com/newsmemvol1/germany/grafschafternachrichten/20160826/gnhp1_0826_s21.pdf.0/img/Image_11.jpg

Dankeschön mit Kaffeetafel: Die Heimatfreunde luden Mitarbeiter der Verwaltung zu einer kleinen Feier ein. Fotos: privat

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Zeichen der Anerkennung: Der Heimatverein Neuenhaus ist um eine historische Ansicht der Stadt reicher.

 
         
 

Zu einer kleinen Feier hatten die Heimatfreunde Neuenhaus die verantwortlichen Amtsträger und Mitarbeiter der Stadtverwaltung eingeladen, um das Resultat des Umzuges der Vereinsräume von der Veldhausener Straße in die Lager Straße vorzustellen. Erschienen waren der Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp, Ortsbürgermeister Paul Mokry, der Leiter der zentralen Dienste Tobias Jung sowie der Leiter des Bauamtes Jan Zwafink.

Die Erweiterung der Sternwarte an der Veldhausener Straße hatte eine Ortsveränderung der Vereinsräume der Heimatfreunde in die Lager Straße 19 notwendig gemacht.

In einer kurzen Ansprache würdigte der 1. Vorsitzende Georg Hagmann die gute Zusammenarbeit mit allen am Umzug beteiligten Entscheidungsträgern und Personen. Er konnte somit den Vertretern der Stadtverwaltung im Obergeschoss der ehemaligen Landwirtschaftsschule zwei gut funktionierende und im Augenblick ausreichend ausgestattete Arbeitsräume präsentieren.

Er hob außerdem hervor, dass sich eine relativ feste Anzahl an Mitgliedern jeden Mittwoch in der Zeit von 9 – 12 Uhr treffen, um Archivarbeit zu leisten, Bild- und Dokumentenmaterial zu sichten und zu verwalten und auch um soziale Kontakte zu pflegen.

Er erklärte, dass sich der Verein auch im Erscheinungsbild der Stadt zeige bei den regelmäßig stattfinden Stadtfesten, den Brauchtums- und Weihnachtsmärkten und außerdem in der Vorweihnachtszeit mit einer regelmäßig stattfindenden Ausstellung im Alten Rathaus aufwarte, die in diesem Jahr das Thema hat „Neuenhaus feiert“ und von Siegfried Wigger verantwortet wird.

Er erwähnte als festen Bestandteil der Arbeit des Vereins den zunehmend in Anspruch genommenen Hochzeitsservice bei den standesamtlichen Trauungen im Alten Rathaus.

Auch wies er darauf hin, dass die Heimatfreunde Neuenhaus Mitglied sind in der Vereinigung von benachbarten Heimatvereinen diesseits und jenseits der deutsch – holländischen Grenze, den „Heemnoabers 99“.

Die Vertreter der Stadtverwaltung zeigten sich beeindruckt von den Aktivitäten und Arbeitsmöglichkeiten des Vereins und erkannten, dass die entstandenen Kosten als gut angelegt anzusehen seien.

Als ein weiteres Zeichen der Anerkennung und Würdigung der Arbeit des Vereins wurde dem Heimatverein ein kürzlich bei einer Auktion erstandenes Gemälde überreicht.

 
         
   
 

Seltene Ansicht von Neuenhaus um 1830:
Albertus Brondgeest hielt unter anderem eine Tordurchfahrt fest.

 
 

 

 
         
 

Auszüge aus GN Bericht vom 9.1.16

Jahrzehntelang tauchten keine „neuen“ Bilder des niederländischen Meisters Albertus Brondgeest auf, die die Grafschaft Bentheim zeigen. Nun entdeckte Ulrich Körner aus Schüttorf Zeichnungen bei Auktionen im Netz.

Aufgefallen waren die Versteigerungen der Grafschafter Motive Ulrich Körner aus Schüttorf. Der Rechtsanwalt interessiert sich in seiner Freizeit für „alte Schätze“. „Ab und zu schaue ich bei Auktionshäusern auf die Internetseite, um zu sehen, ob etwas aus der Region angeboten wird. Und manchmal entdecke ich ganz spannende Dinge wie in diesem Fall die Arbeiten von Albertus Brondgeest. Jahrelang sind von ihm keine ,neuen‘ Bilder aufgetaucht“, sagte Körner im Gespräch mit den GN.

Die Zeichnung vom Steinhauerhaus in Bad Bentheim und die Ansicht von Neuenhaus stehen bei Stephen Ongpin noch zum Verkauf. Besonders die Ansicht von Neuenhaus mit dem Titel „Aan de wal te Nuenhaus“ ist für Ulrich Körner hoch interessant: „Ich wüsste nicht, dass es aus dieser Zeit um 1830 überhaupt Abbildungen von Neuenhaus gibt, aus früheren Zeiten ist höchstens einen Merian-Stich bekannt.“ Brondgeest hielt in seiner Zeichnung von Neuenhaus unter anderem die reformierte Kirche, einen Flussverlauf und eine Tordurchfahrt fest.