Aktuelles
           
   

2019

 
       
       
 

August
2019

Das Geburtenglöckchen erklingt wieder

Die Heimatfreunde Neuenhaus lassen mit der Begrüßung der kleinen Anna eine Tradition wieder aufleben.

Reges Treiben herrschte am Dienstagabend, 30.7.2019, auf dem Platz vor dem Alten Rathaus in Neuenhaus. Wir haben einen kleinen Empfang organisiert. Unser Hochzeitsservice servierte Sekt, Saft und Häppchen.

Die kleine Anna beobachtete das Geschehen ganz gelassen von den Armen ihrer Großmutter aus. Dabei waren die Gäste nur für sie gekommen. Die im Frühjahr geborene Anna Seitz Lindschulte sollte mit dem Läuten der Rathaus-Glocke begrüßt werden.

Das Läuten des sogenannten Geburtenglöckchens war eine Neuenhauser Tradition, welche die Geburt eines Kindes verkündete. Die Glocke des Alten Rathauses wurde ca. 5 Minuten geläutet.

Georg Hagmann ließ es sich nicht nehmen, die alte Glocke selbst zu läuten. Mit gleichmäßigen Zügen am Seil wurde die Glocke in Schwung gebracht. Mutter und Vater der kleinen Anna waren dafür extra aus ihrer Wahlheimat Berlin angereist.
„Es ist schön, dass der Heimatverein das möglich macht“, freute sich Katharina Lindschulte. Neuenhaus weiß nun ganz offiziell von der Geburt ihrer Tochter.

Der Heimatverein möchte den Neuenhausern die Nachricht über ein Neugeborenes öfter per Glockenschlag verkünden. Interessierte können sich per e-mail unter info@heimatfreunde-neuenhaus.de melden.

 
       
   
 
       
   
 
       
 

Mai
2019

Auch wir sind für Europa

 

Neuenhaus

Mit der Frage, wie es mit der Europäischen Union weitergehe, setzte sich auch Gerhard Herrenbrück in seiner zwanzigminütigen Rede auf dem Marktplatz vor der reformierten Kirche in Neuenhaus auseinander. Sowohl Herrenbrück als auch Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums aus Neuenhaus vertreten eine klare pro-europäische Position. Sie machen darauf aufmerksam, dass sie jeden Tag von der Europäischen Union profitieren. Offene Grenzen, eine einheitliche Währung und interkulturelle Kommunikation, Europa stehe für „Komfort, Sicherheit und Freiheit“. Schätzungsweise 300 Besucher hörten den Rednern zu. Abgerundet wurde das Programm durch das Trio „Tobias Bako & Friends“, die bekannte Pop-, Swing- und Folklieder spielten.

Nordhorn

Um 18.30 Uhr eröffnet Andreas Kinser vom Vorstand der Grafschafter Volksbank eG die Veranstaltung auf der kleinen Bühne. „Wir sind viele, wir sind überall, wir sind Europa“, ruft er den Gästen zu, die es sich an Tischen und Bänken gemütlich gemacht haben. „Wir wollen dazu aufrufen, sich an der Europawahl zu beteiligen und für Europa zu wählen“, fasst er noch einmal das Anliegen des Bündnisses zusammen.

Gegen 20 Uhr betritt Hauptredner Christoph Almering, Geschäftsführer der Euregio, für seinen zehnminütigen Vortrag mit dem Titel „Vom Rand in die Mitte – darum ist Europa vor unserer Haustür so wichtig“ die Bühne. „Nur 5000 Schritte von hier entfernt befand sich die Grenze zu den Niederlanden“, erklärt er. „Heute hält mich kein Schlagbaum auf, ich muss keine Währung mehr wechseln und ich kann dort ohne Probleme arbeiten“, zählt er die Vorzüge des Staatenbundes auf. „Die EU ist das größte Friedensprojekt der Weltgeschichte, und die Feinde der Demokratie rütteln am Haus Europa. Lasst es euch nicht aus den Händen reißen“, schließt er sein Plädoyer für die Wahl.

Ein Dankeschön an Gerhard List + Sponsoren für diese Aktion

 
       
 

April
2019

„Neuenhaus putzt sich raus“

 
   

 

Auch wir haben uns nicht vor der Arbeit gedrückt, an der Aktion "Neuenhaus putzt sich raus" teilzunehmen. Wir haben an die Schaufenster der leerstehenden Häuser in der Innenstadt großformatige Folien angebracht. Die großformatigen, farbigen Flächen informieren über die Neuenhauser Dichter Karl Sauvagerd und Heinrich Kuiper sowie über das Stadtjubiläum und hübschen auf diesem Wege die Leerstände in der Innenstadt auf.

 
       
     
       
   
 
       
     
       
     
       
       
  März
2019

GN 28.03.2019

Mehr als Schulgeschichte(n)

„Heimatfreunde Neuenhaus“ überreichen Schulchronik an Archiv

Das Kreis- und Kommunalarchiv der Grafschaft ist um einen Dokumentenschatz reicher: Am Dienstag übergaben die „Heimatfreunde Neuenhaus“ die Schulchronik der ehemaligen katholischen Volksschule in Neuenhaus an Archivleiter Christian Lonnemann.

Von Sascha Vennemann

NEUENHAUS / NORDHORN Für Geschichtsforscher sind sie eine tolle Quelle für ihre Forschungsarbeit: Schulchroniken geben nicht nur über den Werdegang der jeweiligen Einrichtung Auskunft, sondern auch über das, was in der Gemeinde sonst noch passiert ist. „Natürlich kommt es auch immer darauf an, welcher Lehrer die Chronik führte“, verrät der Historiker Dr. Helmut Lensing, als er die Originale der Schulchronik von Georg Hagmann, dem 1. Vorsitzenden der „Heimatfreunde Neuenhaus“ entgegennimmt und kurz begutachtet.

Lensing hat als Mitglied der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte schon viele solcher Chroniken gelesen. „Sie geben auch Aufschluss über politische Entwicklungen oder die aufkommende Motorisierung im ländlichen Raum – den Fortschritt allgemein“, weiß er.

Vom Schuljahr 1880/1881 bis zur Schließung der Schule im Jahr 1972 wurde die Neuenhauser Chronik von verschiedenen Lehrern geführt. Die teilweise schwer lesbaren Handschriften in Sütterlinschrift wurden von Ruth Prinz transkribiert und in einer digitalen Abschrift bereits an das Archiv übermittelt. „Darin enthalten sind allerdings nicht die eingeklebten Bilder, Zeitungsberichte oder sonstige Beilagen“, erläutert Archivleiter Christian Lonnemann. In der Chronik entdeckt er das Programm zur 600-Jahr-Feier in Neuenhaus, die 1969 abgehalten wurde. „Wer hebt so etwas sonst auf? Als Archiv wollen wir so etwas natürlich haben“, freut er sich.

Die „Heimatfreunde“ haben die Originalchronik der katholischen Volksschule aus einem privaten Nachlass erhalten und geben sie nun an das Archiv weiter. „Hier kann sie nicht nur allen Interessierten als Kopie oder Abschrift zugänglich gemacht werden, sondern wird außerdem unter den richtigen klimatischen Bedingungen gelagert“, sagt Lonnemann.

In der „Anweisung zur Anlegung und Führung der Schulchroniken im Regierungsbezirk Osnabrück“ vom 15. Oktober 1872 ist definiert, wie ein solches Dokument auszusehen hatte: „Die Schulchronik ist die schriftliche Darstellung der Entstehung sowie der äußeren und inneren Entwicklung und Gestaltung im engeren Sinne der Schule, im weiteren Sinne der Schulgemeinde in kurzer und objektiver Fassung.“ Die Forschung hat diese Quellen für sich entdeckt und kann viele Erkenntnisse aus den mal penibel, mal eher locker geführten Aufzeichnungen ableiten. „Leider ist es manchmal schwer, an sie heranzukommen“, berichtet Lensing. „Es ist toll, wenn Heimatvereine, wie hier aus Neuenhaus, das Archiv mit solchem Material versorgen. Aber es gibt auch viele Schulen, die die Zusammenarbeit verweigern – aus verschiedensten Gründen.“ Oft sind die Chroniken verloren gegangen, wurden aus Nachlässen entsorgt oder wegen politisch problematischer Äußerungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zerstört. Nicht selten fehlen auch in erhaltenen Chroniken die Seiten aus jenen Jahren.

„Manchmal entdeckt man die Bücher auf Flohmärkten, bei Fachhändlern oder bei ehemaligen Bediensteten der betreffenden Schulen, Lehrern oder Hausmeistern“, erklärt Lonnemann.

Mit der Chronik aus Neuenhaus ist das Archiv nun um eine Ausgabe reicher. Es gibt jedoch noch zahlreiche Grafschafter Schulen, deren Chroniken bislang nicht wieder aufgetaucht sind. „Wenn Heimatvereine oder Privatpersonen wissen, wo es noch weitere Bände gibt, würden wir uns sehr freuen, wenn sie uns darüber informieren“, bittet Archivar Lonnemann um Mithilfe.

Zahlreiche Grafschafter Schulchroniken fehlen noch im Kreis- und Kommunalarchiv

Übergabe der Schulchronik in Nordhorn: (v.l.) Georg Hagmann (1. Vorsitzender der „Heimatfreunde Neuenhaus“), Ruth Prinz, Christian Lonnemann (Leitung Kreis- und Kommunalarchiv), Berend Vette und Dr. Helmut Lensing. Foto: Vennemann

 

 
       
  Februar
2019

GN 23.02.2019

 

Leben und Wirken Sauvagerds auf 300 Seiten

 

Buchprojekt der Heimatfreunde Neuenhaus würdigt Grafschafter
Plattdeutsch-Dichter

Bereits 2017 haben sich die Heimatfreunde Neuenhaus intensiv mit Karl Sauvagerd befasst und eine Ausstellung im Alten Rathaus gezeigt – nun soll ein Buch das Lebenswerk des facettenreichen Schriftstellers beleuchten. Die Veröffentlichung ist für den Herbst geplant.

 
           
     
   

Das Wirken des plattdeutschen Heimatdichters Karl Sauvagerd war umfangreicher als bislang bekannt, haben die Heimatfreunde Neuenhaus herausgefunden. Foto: privat

 
           
   

Von Sebastian Hamel

NEUENHAUS „De Tied blif Baas“ hieß der erste Gedichtband, den Karl Sauvagerd 1955 herausgab – und eben diesen Titel wird auch das Buch tragen, an welchem die Heimatfreunde Neuenhaus derzeit arbeiten. Auf 300 Seiten soll das dichterische Lebenswerk des vielseitig begabten Lyrikers abgebildet werden.

Neben einer Vielzahl seiner plattdeutschen Gedichte finden sich darin auch biografische Informationen sowie eine Betrachtung seines Einsatzes für die niederdeutsche Sprache und die deutsch-niederländische Aussöhnung. Ausdrücklich soll „De Tied blif Baas“ dabei kein rein wissenschaftliches Buch für Historiker, sondern ein lesenswertes Werk für alle heimatverbundenen Grafschafter und alle Sprachinteressierten aus dem plattdeutschen Raum werden.

Karl Sauvagerd kam 1906 in Gronau zur Welt, wuchs in Wilsum auf und lebte später in Neuenhaus und Uelsen. Abseits der hauptberuflichen Tätigkeit als Schneidermeister, galt sein Interesse unter anderem der Sprache und der Natur; zudem engagierte er sich als reformierter Laienprediger.

Die Gedichte und Geschichten Sauvagerds erschienen in zahlreichen deutschen und niederländischen Medien; sein Einsatz für das „Nedersaksische“ als Sprache, welche die Menschen diesseits und jenseits der Grenze verbindet, erfuhr insbesondere in den Niederlanden große Beachtung. Karl Sauvagerd starb 1992.

Als sich sein Todestag zum 25. Mal jährte, nahmen die Heimatfreunde Neuenhaus dies zum Anlass, ihre jährliche Ausstellung dem Grafschafter Dichter zu widmen. Die am 17. November 2017 im Alten Rathaus eröffnete Exposition erfreute sich zahlreicher Besucher.

Im Vorfeld hatte sich ein Team der Heimatfreunde intensiv mit der Vita und dem Schaffen Sauvagerds auseinandergesetzt. Dessen Tochter Berta Radicke stellte dafür große Mengen Material aus dem Nachlass ihres Vaters zur Verfügung. Vor und während der Ausstellung zeigte sich, dass viele Werke Sauvagerds noch heute in der Bevölkerung bekannt sind.

Wie umfangreich sein Wirken aber tatsächlich war – das wurde den Beteiligten erst im Zuge ihrer Recherche bewusst. Selbst Historiker Dr. Helmut Lensing zeigte sich überrascht. Er ist einer von drei Autoren, den die Heimatfreunde für die Verwirklichung ihres Buchprojekts gewinnen konnten. Im Nachgang zur Ausstellung soll das Schriftstück nun eine langfristige Würdigung des Heifmatdichters sicherstellen. Lensing zeichnet für den biografischen Teil des Buchs verantwortlich.

Dem vorangestellt ist der literarische Part, um den sich Verena Kleymann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Univsersität Münster, kümmert. Die abgedruckten Werke Sauvagerds sind unterteilt in neun Themenfelder, wie Natur, Heimatverbundenheit oder Historisches. Kleymann ist besonders vom Ausdrucksvermögen des Dichters beeindruckt: „Er hat wirklich ein Händchen gehabt, die richtigen Worte zu finden – nicht nur für die schönen Dinge, sondern auch für traurige Themen.“ Als dritter Autor wirkt Prof. em. Dr. Dieter Stellmacher aus Göttingen, der noch persönlich mit Karl Sauvagerd bekannt war, an „De Tied blif Baas“ mit. Der „Experte fürs Niederdeutsche“ beleuchtet Sauvagerds Blick auf die plattdeutsche Sprache als völkerverbindendes Element. Da dieser Aspekt in den Niederlanden große Aufmerksamkeit erregt hat, erscheint Stellmachers Beitrag sowohl auf Deutsch als auch auf Niederländisch.

„De Tied blif Baas“ wird in einer Auflage von 3000 Stück gedruckt. Wer jetzt schon gespannt auf das Werk ist, muss sich noch ein paar Monate gedulden: Die offizielle Vorstellung des Buchs ist für den 25. September geplant. Dann veranstalten die Heimatfreunde im Rahmen der 650Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Neuenhaus einen Heimatabend unter dem Motto „Hier bin wij to Hus“ mit Moderator Yared Dibaba.

Der Dank des Vereins gilt allen Mitwirkenden sowie den Sponsoren, die das Buchprojekt durch finanzielle Zuwendungen ermöglicht haben – namentlich der Grafschafter Volksbank, der Emsländischen Landschaft und der Stadt Neuenhaus.

 

 
     
   

Sie sind gespannt auf die Buch-Veröffentlichung (von links): Dr. Helmut Lensing, Verena Kleymann, Jurgen Lohuis, Gerda Hagmann, Berend Vette, Klaus Vorrink und Georg Hagmann. Foto: Hamel

 

 
           
     
           
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vrijdag 22 februari 2019
 
    OVER DE GRENS  
oldenzaal
 
   

Neuenhaus eert 'platdichter'
Karl Sauvagerd met een boek

 

Tim Nijhof

Neuenhaus
Karl Sauvagerd (1906-1992) wordt' De dichtende Sniederbaas' genoemd. De Platduitse teksten van Sauvagerd, die kleermaker was, raakten in deze regio een gevoelige snaar. Bij de viering van het 650-jarigbestaan van Neuenhaus, in September, verschijnt een boek over zijn werk en leven. Het boek draagt de titel 'De Tied blif Baas'. Zo heette de eerstc dichtbundel in het plat die Sauvagerd uitbracht. „Zijn betekenis voor de grensoverschrijdende beweging is enorm. Veel Nederlandse en Duitse streekgenoten kennen zijn ge­dienten", steh Klaus Vorrink. Vorrink is van de Heimatfreunde Neuen­haus. De heemkundevereniging belegde onlangs een persconferentie, waarin het nog te verschijnen boek over Sauvagerd werd aangekondigd. Die plek was niet toevallig gekozen. De Maßschnieder (kleermaker), die zich ontwikkelde tot gevierd platschrijver, woonde jarenlang in Neuenhaus. Sauvagerd keck als zoon van een Nederlandse moeder en een Duitse vader met een open blik over de schutting, naar de buren aan de andere kant van de grens. Na de Tweede We-reldoorlo gebruikte hij het plat als smeerolie voor de verzoening van Nederlanders en Duitsers, Sauvagerd publiccerde in streektaal magazines als 't Swieniegeltje en droeg samen met andere dialectschrijvers voor uit eigen werk. Hij was een graag geziene gast in het Nedersaksische verspreidingsgebied. Sauvagard zette zieh ook in voor verschillende heemkundeverenigingen en bracht als natuurliefhebber met zijn herbarium de flora en fauna in deze regio in kaart. Voor De Tied blif Baas, het boek dat aan hem gewijd is, stond zijn dochter verschillende van zijn teksten af. Het werk verschijnt in Sep­tember in een oplage van drieduizend exemplaren. In die maand wordt ook het 650-jarig bestaan van Neuenhaus ge­vierd met activiteiten en optredens in een feesttent aan de Neumarkt, waaronder een Heimatavond met de platsprekende Ethiopier Yared Dibaba. De band Die Schlickrutscher treedt die dag op, net als de Ootmarsumse Boerendansers. Verder zingen Duitse kinderen Neder­landse kinderliedjes. Het is een mooie hommage aan het gedachtegoed van Karl Sauvagerd. In zijn gedieht Unse Nabers beschrijft hij de verbondenheid tussen Nederlan-ders en Duitsers in deze streek zo: 'As wij is ower 'n streep gäät kieken, dan kom wij nich in 'n heel frömd land, want alles döt presies sä lieken, an disse as an genne kant'.
 
           
     
   

Heimatfreunde Neuenhaus zet het werk van „plattdichter“
Karl Sauvagerd in de schinwerpers

     
           
   
2018
 
           
  Dezember
2018
 
           
  Dezember
2018

Das neu erschienene Buch
"Die Grafschaft Bentheim im 1. Weltkrieg"
ist bei den Heimatfreunden an der Lager Straße 19 mittwochs von 9.00 - 12.00 Uhr zu einem Preis von 29,90 € erhältlich.

Auch das Wörterbuch
"Plattdeutsch - Hochdeutsch"
ist für 12,00 € zu bekommen.

 


           
  Dezember
2018

GN 1.12.18

Bahnhof Neuenhaus zu neuem Leben erweckt

Bevölkerung ist zur offiziellen Eröffnung und am Wochenende eingeladen / Shuttle zum Weihnachtsmarkt / Nikolaus kommt

Die Grafschaft ist am Zug. Ein wichtiges Etappenziel ist mit der Wiederbelebung des

Bahnhofs in Neuenhaus erreicht. Am bevorstehenden Wochenende kann sich die Bevölkerung ein Bild von dem neuen Bahnhofsareal der Dinkelstadt machen.

NEUENHAUS Seit vier Jahrzehnten fahren zwischen Neuenhaus und Bad Bentheim keine Personenzüge mehr. Das ändert sich im neuen Jahr. „Lebendige Bahnhöfe“ sind ein wichtiger Teil des „Projektes Regiopa“, das die Wiedereinführung des Schienenpersonennahverkehrs in der Grafschaft zum Ziel hat.

Die historischen Bahnhofsgebäude in Neuenhaus und Bad Bentheim sind inzwischen vollständig saniert. Sie werden der Bevölkerung bei Tagen der offenen Tür vorgestellt. In der Dinkelstadt ist das am kommenden Wochenende der Fall. Am Sonnabend, 1. Dezember, von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag, 2. Dezember, von 12 bis 17 Uhr besteht Gelegenheit, das Neugeschaffene in Augenschein zu nehmen. In Neuenhaus ist die Bevölkerung am 30. November von 11 bis 14 Uhr auch zur offiziellen Eröffnung eingeladen.

Wie die Bentheimer Eisenbahn mitteilt, stehen dann vor dem Bahnhof vier Weihnachtsmarktbuden. Es werden Lebkuchenherzen und Leckereien an die Kinder verteilt. Zudem schaut der Weihnachtsmann an beiden Tagen von 13 bis 16 Uhr vorbei. Die Kinder können ihren Wunschzettel abgeben und die Eltern Fotos machen. Außerdem fährt eine kleine Bimmelbahn als Shuttle zwischen Bahnhof und dem Weihnachtsund Brauchtumsmarkt in der Neuenhauser Innenstadt. Besucher haben des Weiteren die Möglichkeit, bei einer Stempelkartenaktion mitzumachen. Am Bahnhof und auf dem Weihnachts- und Brauchtumsmarkt können sie Stempel sammeln und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen. Die Verlosung ist am Sonntag, 2. Dezember, um 17.30 Uhr auf dem Brauchtumsmarkt vor dem Alten Rathaus.

Zu Beginn dieses Jahres fiel der Startschuss für das aufwendige Bauprojekt. Das Bahnhofsgebäude wurde komplett entkernt, nur noch die Grundmauern blieben stehen. Bereits Mitte Oktober hat die Bäckerei & Konditorei Arends aus Neuenhaus ihre achte Filiale in dem erneuerten Gebäude eröffnet. Der Familienbetrieb bietet dort nicht nur Backwaren, sondern auch warme Speisen an. Die gut 200 Quadratmeter große Arends-Filiale verfügt über 70 Plätze im Innenraum und gut 40 auf der Terrasse.

In der vergangenen Woche öffnete dann das Reisebüro Berndt seine Türen im Bahnhofsgebäude. Es ist die sechste Berndt-Filiale in der Grafschaft und die zwölfte in der Region. Zum Team von Janine van der Zwaan (Büroleitung) gehören Alice Olde Heuvel und Jasmina Fischer. Ob Familienurlaub, Fernreisen, Kreuzfahrten, Städtereisen oder Gruppenreisen – beraten wird in allen Bereichen, auch außerhalb der Geschäftszeiten (auf Termin). Außerdem können Kunden Bahn-, Musical-, und Veranstaltungstickets erwerben.

„Was wir hier geschaffen haben, findet man in keiner anderen Stadt dieser Größe“, freut sich Vorstand Joachim Berends von der Bentheimer Eisenbahn (BE). Der Bahnhof solle ein Ort der Identifikation werden, an dem man sich gerne aufhalte.

Fassade, Innengestaltung und Umfeld – alles ist neu entstanden. Reisenden und Pendlern steht ein moderner und komfortabler Bahnhof zur Verfügung. Geschaffen wurden

• 120 Meter Bahnsteig,

• zwei Gleise, jeweils 350 Meter lang,

• eine 72 Quadratmeter große Bahnhofshalle

• 46 Parkplätze,

• drei Taxistände,

• kurze Wege zwischen Bahnsteig, Bushaltestelle, Taxiständen und Parkplätzen,

• „Kiss & Ride“-Spuren zum Aus- und Einsteigen direkt vor den Eingängen, • barrierefreie Wege

• Radstationen mit 73 Stellplätzen und abschließbaren Boxen, E-Bike-Fahrer können den Akku aufladen,

• Aufenthaltsräume für die Bentheimer Eisenbahn

• Lager- und Technikräume (46 Quadratmeter) Mehr als 40 Jahre war der Bahnhof stillgelegt. Jetzt ist er zu neuem Leben erweckt. Nach Überzeugung von Bürgermeister Günter Oldekamp wird Neuenhaus in mehrfacher Hinsicht von dem „neuen Mittelpunkt“ profitieren. pez

Vollständig erneuert wurde der Bahnhof in Neuenhaus. Er soll zu einem Ort der Identifikation werden, so die Bentheimer Eisenbahn.

Die „Backbar“ der Bäckerei Arends & Konditorei Arends lädt zum Genießen in besonderem Ambiente ein.

Zum Team des Reisebüros Berndt im Bahnhof gehören (von links) Alice Olde Heuvel, Janine van der Zwaan und Jasmina Fischer.

Die Heimatfreunde Neuenhaus beteiligten sich mit Bildern aus der alten Zeit

 
           
           
  November
2018
Ausstellung 1914 - 1918 gefallen - vermisst - vergessen  
           
   
   
           
       
           
   
 
           
       
           
       
           
       
           
  Oktober
2018

Heimatfreunde im Landtag

Treffen mit Finanzminister Hilbers

HANNOVER 45 Mitglieder der Niedergrafschafter Heimatvereine besuchten kürzlich den Landtag in Hannover und erhielten Einblicke im Leineschloss. Der Programmablauf sah unter anderem einen Film über die Arbeit des Landtages mit kurzen Erläuterungen der jeweiligen Tagesordnungspunkte vor. Anschließend verfolgten die Heimatfreunde die Plenarsitzung auf der Zuschauertribüne. Es fanden Beratungen über die Empfehlung der Enquetekommission „Verrat an der Freiheit – Machenschaften der Stasi in Niedersachsen aufarbeiten“ statt. Es folgte eine Diskussion mit Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen. Weitere Informationen, die besonders die Region Grafschaft Bentheim betrafen, gab Finanzminister Reinhold Hilbers aus Lohne.

 
           
       
           
           
  Oktober
2018

PlattSatt

Groafschupper Schrieweroabend,
ausgerichtet von der Emsländischen Landschaft, war ein voller Erfolg

Die Grafschaft Bentheim hat eine Reihe lesenswerter Autoren hervor­gebracht, die sich mit ihren Heimatorten auseinandergesetzt haben. Dazu zählen Gerhard Butke und Heinrich Kuiper, die ihre humorvollen und nachdenklichen Texte in der Atmosphäre des Alten Rathauses vor getragen haben. Auch Werke des Neuenhauser Dichters Karl Sauvagerd (1906-1992) wurden vorgestellt. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Marlene Bucher und Saskia Spinder. Die Lesung fand in Koopera­tion uns statt.

Liebe Linda Wilken
Die Heimatfreunde Neuenhaus danken dir für dein erfolgreiches Durchführen des „Schrieweroawends“ am 31.10.2018 im Alten Rathaus von Neuenhaus. Vor allem auch, weil du die beiden Sängerinnen engagiert hast, die mit dazu beitrugen, dass der Abend in einer sehr harmonischen und entspannten Atmosphäre ablief.
Sehr eindrucksvoll, auch weil entsprechend vorgetragen, die lyrischen und prosaischen Beiträge der „Schriewer“.
Wir danken dir für eine wirklich gelungene Veranstaltung.

 

 
           
       
           
       
           
       
           
   
 
           
 

September
2018

Einladung zum Tag der offenen Tür

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir, einen Tag der offenen Tür. Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Einblick in das umfangreich vorhandene Bild-, Dokumenten- und Textmaterial aus Neuenhaus und seiner Geschichte als auch in unsere verschiedenen Tätigkeitsbereichen vom Hochzeitsservice über Archivarbeit bis hin zu einer kurzweiligen Kommunikationsebene gegeben zu haben.

 
           
       
           
       
           
           
  Mai 2018

Begeisterung um „Pingstekronen“

Rege Teilnahme am Wettbewerb der Stadt Neuenhaus

 
           
   

pol NEUENHAUS.
Applaus für die Gewinner und eine Überraschung für alle Teilnehmer gab es bei der Preisverleihung des „Pingstekronen“- Wettbewerbs der Stadt Neuenhaus. Schwer sei ihm und dem Rest der Jury die Entscheidung über die Sieger gefallen, sagte Georg Hagmann, Vorsitzender der Heimatfreunde. 37 Kinder reichten, entweder allein oder in einer Gruppe, insgesamt 13 „Pingstekronen“ ein.

Die Erstplatzierten Antonia und Paula Kappen, Lynn-Marie Garritsen und Jente Schievink erhielten einen 50 Euro-Gutschein der Werbegemeinschaft Neuenhaus. Die Zweitplatzierten Maja und Klara van der Kamp und die Drittplatzierte Jule Lübbermann konnten sich über entsprechende Gutscheine im Wert von 40 bzw. 30 Euro freuen. Diese Preise stiftete die Stadt Neuenhaus.

Auch alle anderen Teilnehmer hatten Grund zur Freude: Die Stadtwerke stifteten zusätzlich allen Kindern, die es nicht unter die ersten drei Plätze schafften, jeweils zwei Freikarten für das Dinkelbad.

Das Basteln von „Pingstekronen“ hat unter Neuenhauser Kindern Tradition. Zu Pfingsten schmücken sie ein Gerüst aus Weidenruten mit Eichenlaub und Naturblumen. Dann stellen sie sich damit an die Straße und fordern Passanten mit dem Spruch „Ij goaht, as‘t U belieft, unner de Pingstekrone döör. Hebb Ij noch een Deut föör de Pingstekrone“ dazu auf, die selbstgestaltete Krone zu betrachten und mit einem „Deut“ zu würdigen.

http://grafschafternachrichten.ger.newsmemory.com/newsmemvol1/germany/grafschafternachrichten/20180601/gnhp1_0601_s21.001.pdf.0/img/Image_4.jpgDie Siegerinnen des Wettbewerbs (vorne, von links): Maja und Klara van der Kamp (2. Platz), Jule Lübbermann (3. Platz) sowie Antonia Kappen und Lynn-Marie Garritsen (es fehlten Paula Kappen und Jente Schievink) (1. Platz). Es gratulierten (hinten, von links): Jeannette Braakmann von der Samtgemeinde Neuenhaus, Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp und der Vorsitzende der Heimatfreunde Neuenhaus, Georg Hagmann. Foto: Pollmann

 
       
           
 

April 2018

Der Grafschafter

von Sebastian Hammel

Kräuterwanderung in Neuenhaus
nach dem Vorbild von Karl Sauvagerd

Die heimatlichen Naturheilkräfte

 
           
   

Über Kräuteram Wegesrand informierten Katrin Leuchtenberger (rechts) und Anja Tolhuis von der Grafschafter Kräuterschule die Teilnehmer, die sich in Neuenhaus auf die Spuren des 1992 verstorbenen Neuenhauser Heimatdichters und Pflanzenkundlers Karl Sauvagerd gemacht haben.
Foto: Vette

 
           
       
           
       
           
   

Manches Pflänzchen mag im Vorbeigehen gar nicht wahrgenommen oder als Unkraut abgetan werden – dabei sind am Wegesrand echte Heilkräuter zu finden. Auf Einladung der Heimatfreunde Neuenhaus hat sich nun eine Gruppe von Interessierten in der Dinkelstadt auf die Suche nach den besonderen Gewächsen begeben. Mit Katrin Leuchtenberger und Anja Tolhuis von der Grafschafter Kräuterschule, die dem „KunstWerk“ in Schüttorf angegliedert ist, hatten die mehr als 40 Teilnehmer zwei Expertinnen an der Seite: Ausführlich gingen sie auf die Eigenschaften der jeweiligen Pflanzen ein und führten den Kräuterwanderern vor Augen, welch grüne Schätze vor der Haustüre gedeihen.

Ausgangspunkt war das Alten Rathaus im Stadtzentrum. Von dort aus marschierten die Spaziergänger entlang des Stadtgrabens Richtung Dinkelsee. Das sonnige Frühlingswetter gab der Veranstaltung den perfekten Rahmen. Aufgrund der hohen Zahl an Anmeldungen erfolgte die Wanderung in zwei Gruppen. Gundermann, Knoblauchrauke, Giersch, Brennnessel, Wiesenschaumkraut, Taubnessel, Hirtentäschel, Wegerich, Lö- wenzahn und Vogelmiere waren nur einige der gefundenen Kräuter. „Mit großer Fachkompetenz haben Katrin Leuchtenberger und Anja Tolhuis die Pflanzen erkannt und bestimmt“, berichtet Georg Hagmann, Vorsitzender der Heimatfreunde, beeindruckt. Die Teilnehmer seien mit Begeisterung dabei gewesen und hätten sich viele Notizen gemacht. Die Leute stammten laut Georg Hagmann aus der ganzen Grafschaft und deckten alle Altersgruppen ab. Sogar drei Kinder seien mit von der Partie gewesen. „Und auch Männer“, wie der Vereinsvorsitzende augenzwinkernd anmerkt. Er betont, wie wichtig es ist, sich die Bedeutung der Kräuter bewusst zu machen: „Wo unsereins einfach vorbeiläuft, was wir nur als lästiges Unkraut wahrnehmen – das ist in Wahrheit sehr wertvoll“, sagt er.

Vom Nachmittag bis in die Abendstunden waren die Wanderer unterwegs. Zurück am Alten Rathaus, gab es als Stärkung herzhafte Brote mit Dips und Kräuterbutter – für deren Herstellung sich die Pflanzen in frischem Zustand gut eigenen. Aus Tees standen zur Verköstigung bereit. Mit Blick auf die Getränke wurde informiert: „Kräuteranwendungen entfalten ihre heilsame Wirkung nie schlagartig, sondern milde, langsam und stetig.“ Außer in Nahrungsmitteln und im Gesundheitswesen finden Kräuter seit jeher ihren speziellen Platz auch bei den „geistigen Getränken“ in den Kräuterschnäpsen und -likören aller Art: Nach Angaben der Heimatfreunde konnte man in einer Gastwirtschaft in Lage einen „Smeerigen“, einen von einem ehemaligen Lager Pastor kreierten Kräuterlikör, einnehmen. Der Grafschafter Heimatdichter Karl Sauvagerd (1906 – 1992) berichtet, dass ihm dieses Getränk in besonderer Weise nicht geschmeckt habe.

Die Wanderung erfolgte im Nachgang der großen Ausstellung, mit welcher die Heimatfreunde Neuenhaus Ende vergangenen Jahres die Werke und Verdienste des bekannten Dichters würdigten. Neben seiner lyrischen Betätigung widmete sich Sauvagerd nämlich mit großem Interesse der hiesigen Pflanzenwelt. Schon in den 1930er-Jahren legte er ein umfassendes Herbarium an, in dem er etliche Kräuter sammelte und beschriftete. In seiner Gedichts- und Geschichtensammlung „Van Kruud en Unkruud“ warf er die Frage auf, ob es „Unkraut“ überhaupt gibt. Das Kräuterwissen kam ihm während der Kriegsgefangenschaft in der damaligen Tschechoslowakei zugute, wo er sich um seine Mitgefangenen kümmerte. „Aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit der Botanik und insbesondere der Heilkräuterwissenschaft war Karl Sauvagerd die Volksmeinung, dass gegen jede Krankheit – bis auf den Tod – ein Kraut gewachsen sei, nicht fremd“, teilen die Heimatfreunde Neuenhaus mit.

Sein Schaffen auf dem Gebiet der Kräuterkunde gipfelte 1973 in der Veröffentlichung des Werks „Heimatliche Naturheilkräfte“. In dessen Vorwort schreibt er: „Eine vollständige Aufzählung aller Arten und Pflanzen ist nicht möglich, doch soll versucht werden, einen kleinen Teil der wichtigsten Pflanzen zu beschreiben, um einen Einblick in die Fülle der Naturheilkräfte zu geben, welche uns auf Schritt und Tritt umgeben und sich dem Interessenten umsonst anbieten.“

Die jetzige Kräuterwanderung steht sogar in einer gewissen Tradition, wie ein Blick ins GN-Archiv zeigt: In der Ausgabe vom 17. Juli 1986 berichtet GN-Redakteur Willy Friedrich von Heilkräuterwanderungen in Uelsen, die Karl Sauvagerd selbst anleitete und die auch damals eine rege Beteiligung erfuhren. Die zwei Ziele waren seinerzeit dieselben wie heute, wie dem Artikel zu entnehmen ist: „Einmal soll den Teilnehmern die Vielfalt der heimischen Flora, die in der Regel unbeachtet am Wegesrand steht, gezeigt und nähergebracht werden. Zum anderen geht es darum, ihren Wert für den Menschen und für eine intakte Ökologie aufzuzeigen.“ Mit Blick auf die kürzlich erfolgte Neuauflage der Wanderungen sagt Georg Hagmann erfreut: „Die Resonanz hat uns positiv überrascht.“ Viele Teilnehmer hätten zudem bekundet, sie wüssten noch Interessenten, die am betreffenden Datum verhindert waren. Deshalb besteht seitens der Heimatfreunde die Überlegung, im kommenden September noch eine Wanderung anzubieten.

Die Räume der Heimatfreunde an der Lager Straße 19 in Neuenhaus sind jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr für jeden Interessierten geöffnet. Das Buch „Heimatliche Naturheilkräfte“ von Karl Sauvagerd kann dort entliehen werden. Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter www.heimatfreunde- neuenhaus.de.

 
           
   

Wissenswertes zu regionalen Kräutern

Bei ihrer Wanderung durch Neuenhaus haben die Teilnehmer von den Mitarbeiterinnen der Grafschafter Kräuterschule viel Wissenswertes erfahren. Hier einige Auszüge:

Gesundheitsfördernd

Alle essbaren Wildkräuter sind vitaminund mineralstoffreich, basisch im Körper und enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind gesunde Urnahrung, die Mangelkrankheiten aller Art vorbeugt und das Immunsystem stärkt. Enthaltene Bitterstoffe unterstützen die Verdauung.

Verwendungsmöglichkeiten

Giersch: Spinat, Suppe, Quark, Butter, aromatisiert Apfelsaft.
Löwenzahn: Salat, Spinat, Blütenhonig.
Spitzwegerich: Salat, Spinat, Suppe, Knospe schmeckt nach Champignon.
Breitwegerich: Samenstände sind der Müsliriegel für unterwegs.
Knoblauchsrauke: Salat, Spinat, Quark, Butter, Pesto.
Sauerampfer: Salat, Spinat, Quark, Butter, Suppe. Achtung: Verwechslungsgefahr mit Krausem Ampfer (siehe unten), wirkt ätzend auf die Speiseröhre.
Ehrenpreis/Veronica: Salat, Spinat, Quark, Butter.
Brennnessel: Salat, Spinat, Butter, Suppe, Tee, Samen geröstet.
Weiße Taubnessel: Zum Abmildern des intensiven Geschmacks der anderen Kräuter, gelbe und rosa Blüten zur Dekoration und zum Aussaugen des Nektars. Holunderblüten: Wild-Snack, Salat, Ausbacken für Sirup und Likör.
Holunderfrüchte: Nur gekocht verwenden für Saft und Suppe.
Gundelrebe/Gundermann: Roh wenig in Salat, überbrüht zitronig, für Salat, Spinat, Quark, Butter, Tee.
Wiesenschaumkraut: Enthält Senföle, würzig in Salat, Spinat, Suppe, Butter, Quark.
Bewimpertes Schaumkraut: Enthält Senföle, würzig in Salat, Spinat, Suppe, Butter, Quark.
Scharbockskraut: Vitaminbombe, nur vor der Blüte in Salat, Butter, Knospen als Wildkapern.
Gänseblümchen: Blätter für Salat, Spinat, Suppe, Blüten als essbare Dekoration.
Winterportulak: Vitaminbombe, nur vor der Blüte frisch in Salat sowie in grüne Smoothies.
Im Alltag gut einzusetzen
Spitzwegerichsaft: Lindert Juckreiz nach Insektenstichen, unterstützt die Heilung kleiner Wunden.
Spitzwegerichsirup: Hilft bei Husten.
Giersch: Kurativ unterstützt bei Gicht.
Brennnessel: Wirkt blutreinigend und blutbildend, macht schönes Haar/Fell, die Samen sind immunstärkend.
Holunderblüten: Als Tee schweißtreibend.
Nicht essbare Pflanzen
Efeu: Leicht giftig, nur Fertigprodukte gegen Husten verwenden, nicht als Tee.
Krauser Ampfer: Wirkt ätzend auf die Schleimhäute wie zum Beispiel die Speiseröhre.
Schöllkraut: Gelber Saft giftig, soll äußerlich durch Betupfen gegen Warzen helfen.

 
           
   

O, maakt nicht alle Grund terecht

O, maakt nich alle Grund terecht, to Ackerland, to Moat enn Wäide,
loat’t hier enn doar enn Hökin fry, enn Streepien Fenn, enn Stückin Häide,
datt hier und doar enn Hökin bliff, soa, aß ett uns de Herrgott giff.
O, haut nich alle Heegen futt, verbrannt nich all de Brömmelbüsche,
enn maakt nich alle Kölke to, woar wilt noch waßt Wee’n, Leus enn Rüschen,
loat’t wassen doch denn gellen Broam, denn Woagebuß, denn Barkenboam!

Woar is’t, uns Vaderland bruukt Broat, doarföär möit wy nu eärst wall sorgen,
enn hebb’ wy nu ock noch ginn Noat, wy mött doch däinken ock an morgen,
drüm geht datt upp de Duur ock nich, datt all de Grund doar soa menn ligg!
Men doch: ‘t was naar, als all de Grund nu wott to Land, to Wege, Stroaten!

Want woarföär heff de Herrgott uns de Häide doar dann wassen loaten?
Is de Natur hier denn nich weärt, datt man se’n bettin acht enn eährt?
Noch is ‘t in unse Groafschupp moj, o sorgt doch, datt datt soa mag bliewen!
Mött wy ut unse Heimatland denn alle Mojegkäit verdriewen?
En’n mojsten Goaren upp de Dur, datt ist en bliff doch de Natur!

Von Karl Sauvagerd

 
           
           
           
  04.05.2018

Pressemitteilung

Pingstekronen - Wettbewerb für die Stadt Neuenhaus

Die Stadt Neuenhaus richtet für das Pfingstwochenende, am 20. und 21. Mai, einen „Pingstekronenwettbewerb“ aus. Dabei soll ein Brauch der Stadt Neuenhaus in einer gestalterisch schönen Weise wieder mehr Wertschätzung erfahren und gepflegt werden.
Schon früher wurden die Vorbeikommenden mit dem Spruch: „Ij goaht, as't U belieft, unner
de Pingstekrone döör. Hebb Ij noch een Deut föör de Pingstekrone“ von den Kinder aufgefordert, ihre selbst gestaltete Krone zu bewundern und mit einem „Deut“ zu würdigen.
Würdigen und belohnen möchte die Stadt Neuenhaus auch und lobt deshalb 3 Preise aus.
Aufgrund dessen sind nun alle Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen Grasdorf, Hilten, Veldhausen, Osterwald und der Stadt Neuenhaus aufgerufen, ihre selbst gestalteten „Pingstekronen“ an dem Pfingstwochenende zu fotografieren, das Bild dann mit Angabe von Name, Alter und Anschrift bis zum 22. Mai per mail an die Samtgemeinde Neuenhaus rathaus@neuenhaus.de zu senden. Wenn die Kinder in einer Gruppe die „Pingstekrone“ erstellt haben, ist die Angabe aller Kinder in der Mail zwingend notwendig, damit in den Urkunden auch alle beteiligten Kinder genannt werden. Die Krone sollte aus einem Gerüst aus Weidenruten gebunden und möglichst mit Eichenlaub und Naturblumen geschmückt sein. Gewertet werden der Einfallsreichtum, die Sorgfalt und der Gesamteindruck der Pingstekrone.
Die Jury besteht aus den Mitgliedern der „Heimatfreunde Neuenhaus“. Die öffentliche Preisverleihung findet am 30.05.2018 um 15:00 Uhr, in den Räumlichkeiten der Heimatfreunde Neuenhaus , Lager Str. 19, in Neuenhaus statt. Die ersten 3 Preisgewinner werden direkt von der Samtgemeinde Neuenhaus benachrichtigt und gesondert zur Prämierung eingeladen.

 
           
  04.05.2018

Wer hat die schönste Pingstekrone?

Liebe Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen Grasdorf, Hilten, Veldhausen, Osterwald und der Stadt Neuenhaus! Die Heimatfreunde Neuenhaus und die Samtgemeinde Neuenhaus möchten in diesem Jahr wieder einen Pingstekronen-Wettbewerb ausrichten.
Zu gewinnen sind 3 Preise:

1. Preis : Gutschein im Wert von 50 €

2. Preis: Gutschein im Wert von 40 €

3. Preis: Gutschein im Wert von 30€

Bitte beachtet folgende Wettbewerbsregeln:

Die Krone sollte aus einem Gerüst aus Weidenruten gebunden und möglichst mit Eichenlaub und Naturblumen geschmückt sein.
Bei der Verwendung von Spanndrähten oder Seilen quer über die Straße scheidet die Krone aus der Wertung aus.
Gewertet werden der Einfallsreichtum, die Sorgfalt und der Gesamteindruck der Krone.

Bitte reicht ein Foto eurer Pingstekrone mit folgenden Angaben:

Name/Vorname

• Alter

• Anschrift

• ggf. Angabe von weiteren Kindern, wenn ihr die Krone gemeinsam mit anderen als„Pingstekronen-Mannschaft" gestaltet habt

bis zum 22. Mai 2018 per Mail bei der Samtgemeinde Neuenhaus ein:
e-mail: rathaus@neuenhaus.de

Die Prämierung werden die Heimatfreunde Neuenhaus aufgrund der eingereichten Fotos in
einer öffentlichen Veranstaltung am 30.05.2018 um 15:00 Uhr in ihren Räumlichkeiten, Lager
Str. 19, in Neuenhaus vornehmen.

 
           
           
  01.03.2018
Die Heimatfreunde unterstützen gemeinsam mit der Stadt Neuenhaus den Examenskandidaten Thorsten Paslick
 
           
    Am 18.01.2018 besuchte Professor Dr. Hiram Kümper, Lehrstuhlinhaber für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Mannheim zusammen mit einem aus Bad Bentheim gebürtigen Examenskan-didaten im Fach Geschichte, Thorsten Paslick, die Heimatfreunde.
Das bevorstehende Neuenhauser Stadtjubiläum will der angehende Historiker Paslick zum Anlass nehmen, bestimmte Stadtrechtsnormen und Privilegien zu untersuchen.
Der erste Kontakt verlief überaus erfreulich und informativ. Professor Kümper brachte einige Beispiele für ähnlich geartete Untersuchungen aus den Städten Bochum, Kleve und Erkelenz mit. Er könne sich sehr gut vorstellen, dass Neuenhaus ähnlich spannende historische Vorgänge biete, die aufzuarbeiten sinnvoll seien.
Auf jeden Fall wolle er mit Neuenhaus und den Heimatfreunden in Kontakt bleiben und Kandidat Paslick war überzeugt, ein ihm genehmes Thema zu finden.
   
           
  01.02.1018

GN

Sauvagerd-Tonband von 1965 aufgetaucht

Heimatfreunde erhalten Original-Mitschnitt einer Lesung des Neuenhauser Heimatdichters

Die Karl-Sauvagerd-Sammlung der Heimatfreunde Neuenhaus wird immer größer: Aus dem Tonbandarchiv von Pastor Jan Ringena erhielten sie nun den Mitschnitt einer Lesung des 1992 verstorbenen Neuenhauser Heimatdichters. Die knapp einstündige Aufnahme entstand 1965.

Von Andre Berends

NEUENHAUS. „ Ausschuss für Festgestaltung – 14. Oktober 1965“, sagt Pastor Jan Ringena. Er hat sein Aufnahmegerät im Gemeindehaus an der Hinterstraße in Neuenhaus aufgebaut. Dort ist ein Treffen anberaumt worden, in dem die 600-Jahr-Feier der Stadt vorbereitet werden soll. Die steht 1969 an. Mit am Tisch sitzt Karl Sauvagerd. Der Schneidermeister, der mit seiner Familie in einem kleinen Haus an der Hauptstraße lebt, will aus seinen Gedichten und Erzählungen vortragen, die er bereits seit seiner Jugend verfasst hat. Vielleicht ist etwas dabei, das gut zum Stadtjubiläum passt.

„Ist das schon angestellt?“, fragt Karl Sauvagerd und schiebt schnell hinterher: „Augenblick, noch nicht!“ Er ist noch nicht ganz fertig, muss seine Tasche noch verstauen. „Ja, das macht nichts. Das läuft schon mal mit“, sagt Jan Ringena beschwichtigend. Einige Sekunden vergehen, dann trägt Karl Sauvagerd mit ruhiger Stimme sein erstes Gedicht vor – wie es bei ihm üblich ist, auf Plattdeutsch: „So’n klein Leedtien“. Der 59-Jährige ist fast eine Stunde „auf Sendung“. Er gibt Anekdoten zum Besten, Weisheiten, findet aber auch ernste Worte. Vor allem, wenn es um sein Herzensthema geht: den Erhalt der Natur. Seine Erläuterungen zwischen den Texten gibt er auf Hochdeutsch. Mit einem Abendgebet endet die Aufnahme.

Was danach mit dem Tonband geschieht, ist nicht klar. Fest steht nur, dass es irgendwann mit vielen weiteren Tonbändern im Keller von Jan Ringena verschwindet. Diesen Bestand vermacht der Pastor, der von 1955 bis 1985 in der reformierten Kirchengemeinde Hoogstede tätig ist, eines Tages seinem Sohn Karl Ringena. Der nimmt den Schatz mit nach Berlin und digitalisiert ihn.

Als Karl Ringena seine Eltern an Weihnachten 2017 besucht, wird er bei einem Spaziergang auf die große Karl- Sauvagerd-Ausstellung aufmerksam, die die Heimatfreunde Neuenhaus im Alten Rathaus zeigen. Er besucht sie am letzten Tag, berichtet Vorstandsmitglied Bernd Vette von seiner Vermutung, zu Hause noch eine Aufnahme von Karl Sauvagerd zu haben – und schickt sie bereits am Tag darauf per Mail nach Neuenhaus. Neben der Datei soll bei nächster Gelegenheit auch das Tonband selbst die Sammlung der Heimatfreunde ergänzen. Bei einem Vereinsabend oder „Tag der offenen Tür“ sollen Interessierte die Möglichkeit bekommen, den Mitschnitt zu hören.

http://grafschafternachrichten.ger.newsmemory.com/newsmemvol1/germany/grafschafternachrichten/20180201/gnhp1_0201_s20.pdf.0/img/Image_4.jpg http://grafschafternachrichten.ger.newsmemory.com/newsmemvol1/germany/grafschafternachrichten/20180201/gnhp1_0201_s20.pdf.0/img/Image_6.jpg http://grafschafternachrichten.ger.newsmemory.com/newsmemvol1/germany/grafschafternachrichten/20180201/gnhp1_0201_s20.pdf.0/img/Image_5.jpg

In seinem Pfarrkalender von 1965 hat Pastor Jan Ringena (links) den Termin der Ausschusssitzung in Neuenhaus notiert: 14. Oktober, 17 Uhr. Zu dieser Sitzung, in der die 1969 anstehende 600-Jahr-Feier der Stadt geplant wurde, kam auch der Heimatdichter Karl Sauvagerd. Er trug Gedichte und Erzählungen vor, die Jan Ringena auf einem Tonband aufzeichnete. Diesen Mitschnitt stellte Jan Ringenas Sohn Karl Ringena (rechts) nun der Karl-Sauvagerd-Sammlung der Heimatfreunde Neuenhaus zur Verfügung. Fotos: privat

http://grafschafternachrichten.ger.newsmemory.com/newsmemvol1/germany/grafschafternachrichten/20180201/gnhp1_0201_s20.pdf.0/img/Image_10.jpg

Das Tonband
aus dem Jahr 1965.

 
           
2017
           
  18.12.2017

GN 18.12.2017

Auch überliefertes Wissen und Brauchtum sind Kulturerbe

Emsländische Landschaft: Grenzen, Traditionen, Identitäten

Das Jahr 2018 steht europaweit ganz im Zeichen des kulturellen Erbes. Die Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim plant daher gemeinsam mit der niederländischen Provinz Drenthe und zahlreichen örtlichen Partnern ein Projekt, das insbesondere das Immaterielle Kulturerbe diesseits und jenseits der Grenze ins rechte Licht rücken soll.

Bei einem Dialogabend im Kommunal- und Kreisarchiv in Nordhorn stellten Dr. Sebastian Traunmüller, neuer Kulturmanager der Emsländischen Landschaft, und Dr. Andreas Eiynck vom Lingener Emslandmuseum nähere Einzelheiten zu dem geplanten Projekt „Grenzen, Traditionen, Identitäten“ vor. Erschienen waren Vertreter von Museen und Heimatvereinen aus der Ober- und Niedergrafschaft sowie Interessenten von weiteren Kultureinrichtungen.

Traunmüller erläuterte zunächst den Begriff „Immaterielles Kulturerbe“. Im Gegensatz zum klassischen „Kulturgut“, das zumeist durch Kunstschätze und Monumente repräsentiert wird, versteht man darunter Bereiche wie Traditionen und Bräuche sowie überliefertes Wissen, Können und Fertigkeiten. Insbesondere geht es im Europäischen Kulturjahr 2018 darum, wie dieses Erbe lebendig gehalten und an künftige Generationen weitergegeben werden kann. Dr. Eiynck verwies auf entsprechende Traditionen aus der Grafschaft – vom Schoosollenbacken und Middewinterhornblasen bis zum Steinhauerhandwerk und überlieferten Agrartechniken.

In einer lebhaften Diskussion wies Albert Rötterink aus Emlichheim darauf hin, dass die Grafschaft bislang vor allem Kontakte zur Twente unterhalte und kaum in die Provinz

Drenthe. Kulturamtsleiter Bernhard Jansen vom Landkreis sieht hierin eine große Chance, neue Partner für die Kulturarbeit zu gewinnen.

Vertreter mehrerer Heimatvereine verwiesen auf die hohe Arbeitsbelastung, die eine Mitarbeit an weiteren Projekten einschränke. Auch die finanzielle Unterstützung hatten sich manche höher vorgestellt und fragten nach Finanzierungsmöglichkeiten für andere Vorhaben.

PS

Dr. Traunmüller besuchte unsere Ausstellung über den Heimatdichter und Botaniker Karl Sauvagerd. Von dem gesamten Umfang dieser Ausstellung war er sehr angetan. Ende Januar werden wir gemeinsam überlegen mit welchen Holl. Partnern, wir, wann und wo eine Ausstellung in der Grafschaft Bentheim/Neuenhaus/Osterwald durchführen werden.

 
         
           
  25.11.2017

GN 25.11.2017

Sauvagerd-Ausstellung zum 25. Jubiläum der Heimatfreunde Neuenhaus erfährt großen Zuspruch

 

Die Ausstellung „De Tied blif Baas“ der Heimatfreunde Neuenhaus über den Dichter Karl Sauvagerd hat einen erfolgreichen Start hingelegt: Zur Eröffnungsfeier erschienen rund 150 Menschen im Alten Rathaus, weitere 80 Besucher konnte der Verein am ersten Öffnungssonntag begrüßen.

Von Sebastian Hamel

   
           
     
           
       
           
  11.11.2017

GN 11.11.2017

Zu Ehren eines großen Grafschafters

Heimatfreunde Neuenhaus zeigen Werke von Karl Sauvagerd – Eröffnung am 17. November

Die Heimatfreunde Neuenhaus feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Ebenso ist der Tod des Grafschafter Dichters Karl Sauvagerd nunmehr ein Vierteljahrhundert her. Mit einer Ausstellung im Alten Rathaus will der Heimatverein das vielfältige Wirken Sauvagerds beleuchten.

Von Sebastian Hamel

   
           
  11.11.2017 18.00 Uhr

Einladung  

die Heimatfreunde Neuenhaus e. V. feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, Ihnen uns und unsere Arbeit vorzustellen.
Da trifft es sich, dass sich der Todestag des Neuenhauser Heimatdichters Karl Sauvagerd in diesem Jahr auch zum 25. Mal jährt. Karl Sauvagerd war nicht nur Handwerksmeister, er war Heimatdichter in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache, Romanautor, Musiker, Naturliebhaber und –forscher, Botaniker von hohen Graden und nicht zuletzt auch Familienvater. Der Verein Heimatfreunde Neuenhaus e.V. hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, das Wirken des völlig zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geratenen „Schniederbaas“ in all seinen Talenten und Werken aufzuzeigen.
Zu all den Begabungen und Arbeitsbereichen dieses außergewöhnlichen Mannes haben wir eine Ausstellung zusammengestellt und unter den Titel seines wohl bekanntesten Lyrikbandes gestellt: De Tied blif Baas .
Wir freuen uns nun, Ihnen diese präsentieren zu dürfen und laden Sie zur Eröffnungsfeier am 17.11.2017 um 18.00 Uhr herzlich ein. Begleitet wird diese Eröffnungsfeier von einem attraktiven Rahmenprogramm mit höchst informativen Fachvorträgen.

   
           
  12.09.2017

Einladung zum Tag der offenen Tür

Auch in diesem Jahr - der Verein blickt auf sein 25-jähriges Bestehen zurück - veranstalten wir, die Heimatfreunde Neuenhaus e. V. einen Tag der offenen Tür und geben in diesem Rahmen allen Mitgliedern, Freunden und Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in unsere vielfältigen Arbeitsbereiche. In der Zeit von 14.00 – 18.00 Uhr am 17.09.2017 stellen wir uns in unserem Vereinsheim an der Lager Straße wieder vor. Wir geben Ihnen einen Einblick sowohl in das umfangreich vorhandene Bild-, Dokumenten- und Textmaterial aus Neuenhaus und seiner Geschichte als auch in unsere verschiedenen Tätigkeitsbereiche vom Hochzeitsservice über Archivarbeit bis hin zu einer kurzweiligen Kommunikationsebene. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit uns ins Gespräch zu kommen.

Gern geben wir auch Auskunft über den Stand der Vorbereitungen der diesjährigen Ausstellung, die die Lebensleistung des Neuenhauser Heimatdichters Karl Sauvagerd anlässlich seines 25. Todestages zum Gegenstand hat.

Nutzen auch Sie die Gelegenheit, die Heimatfreunde Neuenhaus näher kennzulernen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Georg Hagmann

(1. Vorsitzender)

   
           
  12.09.2017

Besuch Christian Lonnemann

Für eine Besichtigung unserer Vereinsräume hatten wir Christian Lonnemann, Leiter des Kreis- und Kommunalarchivs Nordhorn eingeladen. Von den gezeigten wertvollen Dokumenten unserer Heimatstadt war er sehr angetan. Er versprach uns professionell und bei der Archivierung zu unterstützen

   
           
  19.06.2017

GN 24.6.027

Die Zukunft der Heimatvereine

Vereine auf der Suche nach Strategien gegen Mitgliederschwund

Haben Heimatvereine eine Zukunft? Auf den ersten Blick sieht es nicht danach aus. Zwar gibt es in der Grafschaft 35 Vereine, die sich der Pflege des Heimatgedankens, der Tradition und des Brauchtums verschrieben haben. Aber fast alle klagen sie über sinkende Mitgliederzahlen. So auch in dieser Woche bei einem Treffen von rund 40 Heimatfreunden aus der gesamten Grafschaft.

   
           
  Juni 2017

Der Seniorenbeirat der Stadt Neuenhaus informierte sich bei den Heimatfreunden über deren Archivarbeit, den Hochzeitsservice
und über die sonstigen Aktivitäten.

Am Ehrenamtsabend 29.6.17 im Festzelt Kommersabend des Schützenvereins Neuenhaus werden Mitglieder der Heimatfreunde teilnehmen-

 

   
           
  31.05.2017 Van Gogh Haus Drenthe in Nieuw-Amsterdam

Am Mittwoch, dem 31. Mai, machten 10 Mitglieder unseres Vereins eine Exkursion nach Nieuw-Amsterdam und Oud-Schoonebeek. Ziel waren das Van Gogh Haus Drenthe in Nieuw-Amsterdam und das Museum „Zandstrooiboerderij“ mit einer Erdölausstellung in Schoonebeek.

 
           
  25.05.2017 Liebe Mitglieder, Sponsoren und Heimatfreunde!

Im 25. Jahr des Bestehens der Heimatfreunde fällt auch der 25. Todestag unseres Heimatdichters Karl Sauvagerd. Karl Sauvagerd starb am 06. Februar 1992 in Uelsen. Die GN berichteten Anfang Februar darüber. Es ist vorgesehen, im Nov/Dez in einer Ausstellung
Karl Sauvagerds umfangreiches Wirken zu würdigen.

Unser Heimatdichter Heinrich Kuiper feierte am 27. Mai seinen 80. Geburtstag. Die Heimatfreunde haben ihm zu seinem Jubiläumsgeburtstag gratuliert. Es ist vorgesehen, am Mittwoch, 7. Juni, in der Lager Straße eine kleine Geburtstagsfeier mit Vertretern der Presse zu veranstalten.

Bei der Eröffnung des Kreis- und Kommunalarchivs haben wir unseren Verein mit den Aktivitäten des Hochzeitsservice , der Archivarbeit und der Zusammenarbeit mit der Stadt Neuenhaus vorgestellt. Der Hochzeitsservices bei den standesamtlichen Trauungen im Alten Rathaus
wird sehr gut angenommen.
Das Archivteam trifft sich jeden Mittwoch von 9 - 12 Uhr in der Lager Straße. Wer sich von unserer Archivarbeit überzeugen oder sich beim Hochzeitsservice beteiligen möchte,
ist herzlich willkommen.
Eine Klön- und Kaffeestunde in den Mittwochvormittagstunden ist jedesmal vorgesehen.

Informationen sind unter der Tel. Nr 05941 - 8810 zu bekommen.

     
           
  27.05.2017

Unser Heimatdichter Heinrich Kuiper feiert heute seinen 80. Geburtstag. Die Heimatfreunde gratulieren ganz herzlich.

Heinrich Kuiper lebt nahe dem Vechtewehr in Grasdorf. Er besuchte die Grasdorfer Volkschule. Bereits im Alter von zehn Jahren schrieb er seine ersten Gedichte, zu denen ihn der Deutschunterricht von Frau Klotz anregte. Damals war es noch üblich, dass Lehrer ihre Schüler Gedichte auswendig lernen ließen . Heinrich Kuiper hat seit dem Jahre 1968 regelmäßig Gedichte und Prosabeiträge in den Jahrbüchern des Heimatvereins der Grafschaft Bentheim (später auch im „Grafschafter") veröffentlicht, und zwar zumeist in Plattdeutsch.

   
           
  29.04.2017

Tag der offenen Tür
beim Kreis-und Kommunalarchiv.

Am Freitag, den 28. April 2017 wurde das Kreis-und Kommunalarchiv in Nordhorn eröffnet.
Die Heimatfreunde haben sich mit einer Ausstellung beteiligt und haben verschieden Arbeitsbereiche vorgestellt. Die Bilder über unseren Hochzeitsservice und der Archivarbeit fanden reges Interesse.
„Das Kreis und Kommunalarchiv soll fortan ein Zuhause für alle archivwürdigen Dokumente bieten und ein Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit der Grafschafter Geschichte werden“. Getragen wird das Archiv von sieben Grafschafter Kommunen und dem Landkreis. Das Archiv ist ein Schmuckstück für die Heimat- und Regionalforschung und wird von Christian Lonnemann geleitet. Am Sonnabend, den 29. April haben viele Besucher die Gelegenheit genutzt, das Archiv in Augenschein zu nehmen.

   
           
  20.04.2017 GN An Dinkel + Vechte
Erinnerung an Karl Sauvagerd
Zum 25. Todesjahr: Heimatfreunde würdigen Verdienste des Neuenhauser Forschers
Karl Sauvagerd in seinem Haus in Uelsen. Fotos: privat
Die Heimatfreunde Neuenhaus haben kürzlich Kinder des Johannis-Kindergartens empfangen und Karl Sauvagerds Wirken für die Heimatgeschichte gewürdigt.
gn Neuenhaus. Die Kinder des lutherischen Kindergartens, Projektgruppe „Unsere Stadt Neuenhaus“ besuchten kürzlich die Heimatfreunde an der Lager Straße in Neuenhaus. Deren 1. Vorsitzender Georg Hagmann erzählte den jungen Gästen viele interessante Geschichten und zeigte alte und neue Fotos von markanten Gebäuden der Dinkelstadt. Die Kinder erkannten viele Unterschiede zwischen Neuenhaus früher und jetzt.
Das Interesse der Kindergartenkinder an den Hochzeitsfotos und des Hochzeitsservices der Heimatfreunde war sehr groß. Das Foto vom „alten Mann“ in der Vitrine, dem Neuenhauser Heimatdichter Karl Sauvagerd, fand besonderes Interesse. Weitere Besichtigungen und Erkundigungen sollen demnächst folgen.
Die Heimatfreunde Neuenhaus möchten im 25. Todesjahr die vielfältigen Verdienste Karl Sauvagerds auf dem Gebiet der Heimatpflege und Heimatforschung im kommenden Herbst mit einer Ausstellung im Alten Rathaus würdigen.
Karl Sauvagerd hat die Heimatliteratur um unzählige Gedichte, Geschichten und mehrere Romane bereichert. Er war maßgeblich an der Entwicklung einer interregional vereinbarten Schreibweise für das Niederdeutsche, der sogenannten Vosbergen-Schreibweise, beteiligt. „Häideblomen“ nannte Karl Sauvagerd sein erstes Buch, das 1948 herausgegeben wurde. Sein zweites Buch – ganz der Lyrik gewidmet – erschien 1955 unter dem Titel „De Tijd blif Baas“.
Sein Lebenswerk krönte der Neuenhauser mit zwei Bänden des Wortgutes „Unser Grafschafter Platt“.
Eine Sammlung des umfangreichen Herbariums von Karl Sauvagerd ist kürzlich den Heimatfreunden übergeben worden. Der Grafschafter Heimatdichter wurde 1977 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet. Am 6. Februar 1992 starb der Heimatforscher in Uelsen.
Die Heimatfreunde Neuenhaus möchten Karl Sauvagerds Werk wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung der Grafschaft Bentheim bringen. Über Beiträge zu dieser Ausstellung würden sich die Heimatfreunde sehr freuen. Meldungen und Informationen sind unter Telefon 05941 8810 erbeten.

 
  30.03.2017

Heimatfreunde Neuenhaus
empfangen Kindergarten

Die Kinder des ev.-luth. Johannis Kindergartens, Projektgruppe „Unsere Stadt Neuenhaus“ besuchten die Heimatfreunde an der Lager Straße. Unser erster Vorsitzender Georg Hagmann erzählte viele interessante Geschichten und zeigte alte und neue Fotos der Stadt Neuenhaus von markanten Gebäuden. Die Kinder erkannten viele Unterschiede zwischen Neuenhaus früher und jetzt.

Das Interesse an den Hochzeitsfotos, vom Hochzeitsservice der Heimatfreunde war sehr groß. Das Foto vom „alten Mann“ in der Vitrine, unserem Neuenhauser Heimatdichter Karl Sauvagerd, fand besonderes Interesse.

Weitere Besichtigungen und Erkundigungen sollen demnächst folgen.

   
           
  08.02.2017

Vor 25 Jahren starb der Heimatdichter Karl Sauvagerd

Ihm zu Ehren haben die Heimatfreunde Neuenhaus eine kleine Feierstunde im Beisein der Tochter
Berti und Ehemann Heinz-Hermann Radicke abgehalten.

Tochter Berti hat den einmaligen Nachlass (ca. 400 Plattdeutsche Gedichte, Geschichten, Bücher, Fotos und ein Herbar) den Heimatfreunden übergeben. Georg Hagmann würdigte die Arbeiten von Karl Sauvagerd und bedankte sich bei Berti und Heinz-Hermann für die beträchtliche Stiftung.

   
           
  31.01.2017

Heimatvereine treffen sich im Nordhorner Stadtmuseum

Der Grafschafter Museumsverein hatte am 31.01.2017 die Heimatvereine der Grafschaft in das Stadtmuseum Nordhorn im Nino-Hochbau eingeladen und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter waren gekommen.

 

 

Das Treffen diente vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen. Dabei nahm Nadine Höppner, seit dem 01.03.2016 Museumsleiterin, die Gelegenheit wahr, sich vorzustellen und anschließend die Gäste durch die Räumlichkeiten zu führen. Außerdem stellte sie die aktuelle Ausstellung „Christa Peters – Bilder einer (fast) vergessenen Fotografin“ vor, die auf reges Interesse traf.

Die anschließend geführten Gespräche bei Kaffee und Kuchen machten deutlich, dass ein großer Bedarf an Information, Austausch und Zusammenarbeit besteht. Auch das Thema Internetpräsenz nahm einen großen Platz ein.

Die Runde verständigte sich auf ein zeitnahes Treffen der Vorsitzenden zur weiteren Bearbeitung dieser Themen.

 
           
 

01.01.2017

Am Neujahrsmorgen
um 5.00 Uhr findet zur Begrüßung des neuen Jahres ebenfalls ein Wachtumzug statt.

Auch, wenn es noch so früh ist, würden wir uns sehr freuen, wenn viele unserer Mitglieder an dieser Veranstaltung teilnehmen würden

 

Het oude Jaar is nu vorby,
het nieuw is aangekoomen. Daar wenschen wy, van Harten bly, aan Uw en alle Vroomen; Den nieuwen Geest int nieuwe Jaar, glücksalig Leven met alkaar. En God sol onz gelyden. Fijf heeft de Klock - wy schyden

 
           
           
   
2016
 
           
  Dezember 2016

Wachtumzug

Am Silvesterabend findet wieder der traditionelle "Wachtumzug" statt. Ab 20:00 Uhr startet der Wachtumzug an der Boussy-Saint-Antoine-Brücke beim Uelser Tor in der Hauptstraße 4 in Neuenhaus.

Einheimische und Gäste sind herzlich eingeladen. Die Heimatfreunde würden sich sehr freuen,
wenn viele unserer Mitglieder an dieser Veranstaltung teilnehmen würden und die Nachtwächter, die Wacht, auf ihrem Gang von Tor zu Tor begleiten und das Wachtlied mit ihnen zu Singen


 

Wachtlied:"

Doar kom wy aangetreden,
de Klock slaat over tien. Slaapt maar geröst in Vreden,
wy sulln dr well to sien. Maakt Doär en Fensters dicht,
bewaart Uw Vuur en Licht; Gy könt slapen - wy moeten waaken. Dat is onze Plicht.

 
           
  Dezember 2016

Twentsche Middewinterhornwanderung

Am 18.12.2016 findet die Twentsche Middewinterhornwanderung auf dem Landgut Twickel statt.
Die Heimatfreunde würden sich sehr freuen,
wenn viele unserer Mitglieder an dieser Veranstaltung teilnehmen würden

 

 



 

Landgut Twickel

Das einzigartige, historische Landgut Twickel in der Re­gion Twente bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für Ta­gesausflüge. Die Grösse des Landguts beträgt sage und schreibe 4.100 hektar. Sowohl im Waldgebiet mit jahrhun­dertealtem Eichenbewuchs, Bächlein und Holzwällen, als auch entlang lieblich hügelnder Acker, Weideflächen und Heidefeldern befinden sich wunderschöne Rad- und Wan­derwege. Besuchen sie auch den berühmten Schlosspark, den Gemüsegarten und den Landgutladen.

Eine reiche Historie

Die Geschichte Twickels reicht bis ins Mittelalter zurück. Zwischen 1347 und 1953 wurde das Landgut immer väter­licherseits dem Sohn bzw. der Tochter vererbt. Auf diese Weise kam das Landgut im Laufe der Zeit in den Besitz der Familien Van Twickelo, Van Raesfelt, Van Wassenaer Ob­dam und Familie Van Heeckeren van Wassenaer. Die letz­te Besitzerin, Baronin Van Heeckeren van Wassenaer, Grä­fin Van Aldenburg Bentinck, blieb kinderlos und beschloss im Jahre 1953 Twickel in eine Stiftung um zu wandeln, und somit das Ganze als Natur- und Kulturmonument zu er­halten. Twickel ist gegenwärtig eines der ansehnlichsten und best erhaltenen Landgüter in den Niederlanden.

Schloss Twickel

Das Schloss befindet sich in zentraler Lage inmitten der Ländereien. Die ältesten Gebäudeteile worunter der Turm stammen aus dem 15. Jahr­hundert. Über Jahrhun­derte wurde das Schloss stetig ausgebaut und ver­schönert. Im 18. Jh. zum Beispiel, wurden die Bau­häuser mit den Pferdestäl­len und Kutschenhaus am Vorplatz errichtet. Schloss Twickel wird noch immer bewohnt. Aufgrund der empfindlichen Innenaus­stattung ist der öffentliche Zugang eingeschränkt. An einigen Tagen im Jahr je­doch, wird es Besuchern ermöglicht an Schlossfüh­rungen teil zu nehmen.

 
           
  November 2016

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung

Am Mittwoch, dem 23.11.2016, eröffnen wir um 18 Uhr im Alten Rathaus die Fotoausstellung

Neuenhaus feiert

Die Neuenhauser Bürger und ihre Gäste haben von jeher gern gefeiert.
Momentaufnahmen aus der Neuenhauser Festkultur hat Siegfried Wigger in Zusammenarbeit mit den Heimatfreunden Neuenhaus in akribischer Kleinarbeit zu einer bunten Bildermischung zusammengestellt, die nun der Öffentlichkeit präsentiert wird. Siegried Wigger wohnt in Neuenhaus, ist Lehrer und Ausbildungsleiter am Gymnasium in Meppen und begeisterter Fotograf mit Erfahrungen von mehreren Ausstellungen und preisgekrönter Teilnehmer an mehreren Fotowettbewerben. In den Fotografien von Siegfried Wigger werden die gemeinschaftsstiftenden und gemeinschaftserhaltenden Aspekte des Feierns dokumentiert .

Die Ausstellung ist nach der Eröffnung sonntags vom 27.11. bis 18.12. jeweils von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet und außerdem noch am Wochenende mit dem Weihnachtsmarkt und am 2. Weihnachtstag, dem 26.12.2016

 

 

 
           
  November 2016

Der Landrat
kommt zum Tag der offenen Tür

Am Mittwoch, dem 02.11.2016 besuchte uns der Landrat. Da er an unserem Tag der offenen Tür verhindert war, hatte er sich zu diesem Termin angesagt. Gegen 15.00 Uhr begrüßte ihn Georg Hagmann und der harte Kern der Mittwochsgruppe. Zunächst wurden ihm die „neuen“ Räume vorgeführt und anschließend traf man sich in unserem Versammlungs- und Arbeitsraum zu einem regen Gedankenaustausch.

Der Landrat zeigte sich sehr beeindruckt von dem Engagement, der Arbeitsweise und dem vorhandenen Fundus an historisch bedeutsamen Unterlagen, Sammlungen und Materialien.

 
           
 

Oktober
2016

Tag der offen Tür

Wir bezogen in den vergangenen Monaten neue Räume in der Lager Straße 19, weil die bisherigen Vereinsräume zugunsten
der im gleichen Hause ansässigen Sternwarte aufgegeben werden mussten.

Wir haben dieses Ereignis zum Anlass genommen, unsere Arbeitsbereiche vorzustellen:

           
 

September
2016

In den Fenstern der ehemaligen Gaststätte und des Lebensmittelgeschäftes Börger
haben wir die Ausstellung :
Hauptstrasse Neuenhaus -
Früher und Heute
installiert
.

   
           
  Juli 2016 Unsere diesjährige Radtour, mit anschließendem Grillen fand am Samstag, den 6. August bei herrlichem Wetter statt.
 
   
           
  Juni 2016 Heimatfreunde danken für die Mithilfe beim Umzug von der Morsstraße zur Lagerstrasse    
   


     
  Juni 2016

Excursionen Heimatfreunde 2016

Das Geheimnis der Emsauen
Naturkundliche Führung in der Itterbecker Heide

   
           
  17.06.2016

Programm für das 2. Halbjahr 2016

 

 

 

           
 

04.04.2016

19.30 Uhr

Jahreshauptversammlung
Tagesordnung
in unseren neuen Räumen
Lagerstrasse 19

Protokoll der Jahreshauptversammlung

   
           
 

26.02.2016

Der Umzug von der Morsstraße zur Lagerstraße ist geschafft.

Ein dickes Dankeschön
an Christa, Gerda, Georg und Berend

   
 

       
  Mittwoch,
24.02.2016
8.00 Uhr

Umzug in die Lager Straße 19 (ehemalige Landwirtschaftsschule)
Wie ihr sicher alle wisst, ist dieser Umzug nötig, damit die Sternwarte ihren geplanten Erweiterungsbau errichten kann.

Wir würden uns sehr freuen, wenn uns einige Mitglieder beim Umzug von der Morsstraße in die neuen Räume an der Lagerstraße helfen würden.