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der Heimatfreunde Neuenhaus

 
 
 

Ode an Neuenhaus:
„Du alte Stadt am Dinkelstrand...“

Wie bist du mir so lieb, vertraut, alte Stadt am Dinkelstrand, schmückst dich wie eine junge Braut, strahlst in hellem Festgewand!
Gräben, Wälle, baumbestanden, erinnern an Venedig, nirgendwo in deutschen Landen fand solch schönes Städtchen ich.
Häusergiebel, schmuck und prächtig, Sandsteinpforten, hübsch versiert, hohe Bienen, stolz und mächtig, hat mein Auge oft berührt.
Gerne meine Schritt ich lenke durch die Pfade so allein, stille Plätzchen, Ruhebänke laden zum Verweilen ein.
Es zeugen aus fernen Tagen
die Wappen am Flutwerkskolk.
Furcht und Schrecken, Hunger, Plagen suchten heim ein friedlich Volk.
Seit der Jugend kennst du Trauern, bliebst vom Schicksal nicht verschont, zwischen deinen Toren, Mauern hat die böse Pest gewohnt.
Du erlebtest harte Strafen, tiefe Lücken riss der Tod.
Die Burg, einst erbaut vom Grafen, Schirm und Schutz den Bürgern bot, doch fiel auch sie nach
Kampf und Streit. Brand zerfurchte dein Gesicht, doch quoll aus Schatten, Dunkelheit stets aufs Neue
Kraft und Licht.
Erwachtest längst aus Schlaf und Traum, werde Industrierevier, du kleiner Ort auf engem Raum, das wünsche ich von Herzen dir!
Hab’ in dein Leben oft geschaut, weiß, wo deine Wiege stand, wie bist du mir so lieb, vertraut, alte Stadt am Dinkelstrand!

Dieses Gedicht hat Heinrich Kuiper am Freitag, 3. Oktober 1969, im Festzelt auf dem Neumarkt in Neuenhaus vorgetragen. Anlass war der Ernteball der Grafschafter Landjugend zum 600-jährigen Bestehen der Stadt Neuenhaus.

 
     
 
 
 
 
 
 
 

To Nijjoor

 

O wat maak wi uns völ sorgen,
see wi weer’n nijt joor temööt’,
denkt an gistern, denkt an morgen,
fråget, wu’t wal wieder geet!

Sul dat glück of unglück gewen
en völ jammer en verdreet?
Grip ‚ne krankhäid in uns lewen?
Kiekt up eerden rund en seet

hass en krieg in fere läinde,
in de welt så mooj nich lat.
As’t men nich mål näimp ‚n slim äinde!
Wi sit’t al up ‚n pulverfat. -

Men’t gif ’n troost in leed en klage:
Eene geet in’t lewen met,
den is bi uns alle dage,
grötste nååd hee häind en söt.

Menschen, smiet’t doch fut uw sorgen!
Nå de nacht kump weer de dag.
See ij nich den lechten morgen,
den al düüsternis verjag?

Heinrich Kuiper

 
 
 
 

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