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Heimatfreunde Neuenhaus
 
     
 
 
 
 
     
 

Windmühle in Georgsdorf 

(Typ: "Gallerieholländer" ) wurde 1875 erbaut und ist ein mehr als 100 Jahre alter Ziegelbau mit Reeteindeckung. Ihr Ursprung findet sich in dem Zusammenschluss von 12 Bauern aus Georgsdorf. Zunächst verpachteten die Bauern ihre Mühle, die sie für zirka 6500 Taler erbauen ließen.                                                                    

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie an die Familie Geerdsen verkauft, die sie auch bis 1963 betrieb. Aber von der Zeit an wurde sie ihrem Schicksal überlassen und verfiel langsam. 1976 übernahm die Gemeinde Georgsdorf die Mühle in Erbpacht, mit dem Hintergrund sie im Zuge der Dorferneuerung zu restaurieren und als Denkmal zu erhalten. Eine erste Renovierung erfolgte Anfang der 80er Jahre.

1989 gründete sich dann der Mühlenverein, der heute ungefähr 55 Mitglieder hat. Seit dieser Zeit wird die Mühle von Hobbymüllern betrieben.

Mitte der 90er Jahre war eine weitere Renovierung der Windmühle unumgänglich. Unter anderem wurde die Galerie erneuert und der Mühlenstumpf wurde gegen die Unbill der Witterung mit Reet umkleidet.

Eine Galerieholländermühle lässt von außen drei Abschnitte erkennen. Der Unterbau, meist aus Ziegelsteinen gemauert, bildet die Basis für den sich nach oben verjüngenden Rumpf, über dem die Kappe oder Haube die mächtige Flügelwelle trägt, mit den großen Windmühlenflügeln zur einen Seite und zur anderen dem „Steert``.

Um die beste Windkraft auszunutzen, wird von der Galerie aus die Mühle in den Wind gedreht . Um nicht vom Wind abhängig zu sein wurde 1908 in einem Anbau an der Mühle ein Dieselmotor angebracht, der immer noch auf seine Restaurierung wartet.

Von geregelter Arbeitszeit konnte ein Müller nur träumen; wenn der Wind blies – auch nachts – musste gearbeitet werden. Daher auch der alte Spruch:

"Das Müllerleben hat Gott gegeben, das Schärfen der Steine und das Mahlen in der Nacht, das hat der Teufel gemacht".

Gemahlen wird in der Mühle vorwiegend Buchweizen, der in Georgsdorf in traditioneller Art und Weise angepflanzt und geerntet wird. 

Auf Bestellung bekommen Sie den begehrten Buchweizenpfannkuchen (Bookwaiten-Jan-Hinnerk) mit seinen traditionellen Beilagen in unserem Müllerhaus serviert.

Buchweizenmehlverkauf  Samstags während  der Öffnungszeiten ( siehe Termine ) in der Mühle oder während der Geschäftszeiten beim anliegendem Grenzlandmarkt.

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten ist eine Besichtigung nach telefonische Vereinbarung mit dem Mühlenverein möglich.     

Seit dem 01.03.2013 ist die Windmühle im Besitz der Georgsdorfer Gemeinde.

 

 
 
 
 

April

 

De Meert, de was all up´n biestern,

Nu is noch slimmer de April,

Vandage Snee en morgen Hagel,

April kann net doon, wat he will.

En Nachts fröß`t mangs noch soa harre,

Dat men verdooit hoast glöäwen sull,

Wy wassen dicht by Mirrewinter,

April, April, du makst´t te dull!

Fank an de Moand, dann stüürt de Lö sick

„In den April“ – is dat wall gut?

Wy bint d´r-in en seggt nu alle:

„Was´n wy men glücklig weer heruut!“

Nu geht`t up Poaschen! Unse Junges

Haalt Hault heran för´t Poaschefüür,

De Hohner bint soa drock an´t leggen,

Want Eier sind ja unwies dür.

Drock bint de Fraulö all´an´t Schüren,

Maakt Köcken, Kamers schoane nu –

All´ doot´s ehr Plicht, – sien Plicht vergetten,

April, dat heß allennig Du!

Suß dy doch bettern, Aultgeselle,

Völl Guuds sind wy van dy nicht wäint,

Üm dat de Welt as wispeltürig

Dy all soa völle Joahre käint.

April, to Poaschen loat dy seggen:

Breng Vöörjoahrslucht met Sünnenschien!

Dann willt dat Slechte wy vergetten,

Vergetten Kaule dann en Pien.

Bedäink ok: Poaschen willt de Wichter

Sick wiesen in de mooisten Kleer –

Soadöänig will wy faste hoppen,

Dat du uns gau bräinks better Weer.

 

Carl van der Linde Veldhausen 10.04.1922

 
     
 
 
 
1733 Federzeichnung von Abraham Meyling
 
     
 

 

Durch unseren Internetauftritt geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich einen kleinen Einblick in unseren Verein zu verschaffen.

Die Einwohner aus Neuenhaus, den Nachbargemeinden, der Grafschaft, aber besonders auch Neuenhauser, die heute außerhalb und rund um den Globus verstreut leben, möchten wir ansprechen und ihnen, soweit das möglich ist, ein kleines Stück Heimat vermitteln.

In der Navigationsleiste ist erkennbar, mit welchen geschichtlichen und bis in die Gegenwart hineinreichenden Dingen wir uns beschäftigen.

Sollten Sie für dieses Anliegen Dokumente, z. B. handschriftliche Akten, Postkarten, Fotos, Karten und Briefe aus den Weltkriegen, die Zeitgeschichtliches beinhalten, alte Heimatliteratur, aber auch Gegenstände, die mit Neuenhaus in Zusammenhang stehen, besitzen und der Allgemeinheit zugänglich machen wollen, selbstverständlich ohne die Besitzansprüche daran zu verlieren, dann setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung.

 

Ihre Heimatfreunde aus Neuenhaus