Herzlich Willkommen auf der Homepage

der Heimatfreunde Neuenhaus

 
 
 

Mai

De mojste Moand in’t hele Joahr
is doch de Mäi, das’s wisse woahr,
wat sprink, wat lopp, wat swömmt, wat krupp:
nu lewet all’s van ny’s wer up.

 
     
 
 
     
 

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt'!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all-
mein Herz ist wie 'ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtchen, da kehr' ich durstig ein:
Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing' ich dazu.

Und find ich keine Herberg', so lieg' ich zur Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Früh' das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust;
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

 
     
 

 
     
 

Vörjoahr

 

Vörjoahr is moj! Wenn dat Veh wer utlopp,
Swalben terügg’kumpt, de Kuckuck wer ropp,
Wind wäiht ut Süden, soa heerlick, soa lau,
Dorby de Himmel soa prachtig, soa blau.
Vörjoahr is moj! Wenn de Newel upstigg,
’s monnens de Dau up de Moaten wer ligg:
Owerall bliede Gesichter Y seht,
Menschen vergett alle Sorg’ en Verdreet.

Vörjoahr is moj!

 

Vörjoahr is moj! Wenn et owerall gröit,
Blomen wer knospet, van nyen wer blöiht;
All’s up de Welt wot is endliks ault Wark,
Vörjoahr is altied wer ny, makt uns stark.
Hörs du de Vögelties singen soa net,
Sings du vör Bliedschupp sölwen wall met.
West du, wat alle de Vögelties singt,
Wat ut de Böäme en Büsche soa klingt?

Vörjoahr is moj!

 
     
 

 

Liebe Mitglieder !

Das Thema Corona und Covid-19 nehmen wir weiterhin sehr ernst. Da uns die Gesundheit unserer Mitglieder am Herzen liegt haben wir eine große Bitte, haltet euch an die vorgeschriebenen Maßnahmen unserer Regierung, Abstand halten, Masken tragen und Kontakte mit mehreren Personen meiden. Nur dann können wir unseren Beitrag leisten, das weniger Menschen angesteckt und am Coronavirus sterben.

Ab 30.11.2020 die Corona NEWS unter

"Aktuelles"

Über unsere Internetseite und der GN halten wir euch auf dem Laufenden.

 
     
 

Osterwald

Osterwald ist eine Gemeinde und ein Teil der  Samtgemeinde Neuenhaus  im  Landkreis Grafschaft Bentheim  in  Niedersachsen . Einwohner: 1192 

Die Nachbargemeinden Osterwalds sind  Neuenhaus Esche Georgsdorf Hoogstede Wietmarschen  und  Nordhorn .

In Osterwald befinden sich zwei Bäche: die Soermannsbecke und die Böltbecke, die später in die  Lee  münden. Zudem führt der  Coevorden-Piccardie-Kanal durch das Gemeindegebiet.

Auf dem Gemeindegebiet Osterwalds befindet sich mit einer Fläche von rund 30 Hektar das  Naturschutzgebiet   Hootmanns Meer (Kennzeichen NSG WE 127).

Die drei Ortsteile der Gemeinde Osterwald sind:

Osterwald

Alte Piccardie

Hohenkörben (Kirchspiel Veldhausen)

Der Name Osterwald tauchte erstmals in Urkunden des 14. Jahrhunderts auf. Der Name des Ortsteils Alte Piccardie geht auf  Johan Picardt  (1600–1670) zurück.

In Osterwald wird von einem großen Teil der einheimischen Bevölkerung die  niederdeutsche Sprache  (umgangssprachlich plattdüütsch oder auch platt/plattdeutsch) gesprochen.

Der Osterwalder Gemeinderat setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, die zuletzt bei den  Niedersächsischen Kommunalwahlen 2016  gewählt wurden. Diese haben eine gemeinsame Wahlliste gebildet.

Derzeitige Bürgermeisterin Osterwalds ist Gerda Brookman, die im November 2016 neu gewählt wurde.

Die Hauptwirtschaft in Osterwald ist die Landwirtschaft. Neben der Landwirtschaft ist der zweitgrößte Wirtschaftszweig die  Erdölindustrie . Außerdem befinden sich in dem Industriegebiet mehrere kleinere Betriebe z. B. Tischler, eine Fahrschule und ein Schuhgeschäft. 1943 wurde der erste Ölfund in der Gemarkung Alte Piccardie gemacht. Dies war der Beginn einer schnellen Entwicklung und die Erdölindustrie war der größte Wirtschaftsfaktor. Zu der Zeit war Osterwald eine der reichsten Gemeinden Deutschlands. Aus dieser Zeit stammt auch das Schwimmbad, dessen Decke einstürzte und das seitdem nicht mehr genutzt wird.

Bauernmuseum in Osterwald

GN 22.2.2005

Bauernmuseum Brookman Osterwald

Neuer Verein will das „Alte" erhalten
Gründung: Osterwalder schließen sich zur Arbeit im Bauernmuseum Brookman zusammen
Die Satzung ist verabschiedet, der Vorstand gewählt: In Osterwald gibt es einen neuen Verein. Seit Diens­tag besteht der Verein für das Bauernmuseum Brookman. Die Hauptaufgabe des Vorstandes und der Mitglieder wird es zunächst sein, den Bestand des Bauernmuseums in der Alten Schule zu katalogi­sieren. Eigentlich haben sie ja schon vor einem Jahr mit ihrer Arbeit begonnen. Aber erst seit Dienstag besteht der Verein für das Bauernmuseum Brookman in Osterwald offiziell. Bei der konstituierenden Sitzung im Osterwalder Gemeindehaus verabschiede­ten die knapp 20 Gründungsmitglieder nicht nur die Vereinssatzung, sondern wählten auch ihren ersten Vorstand.

Anita Moss, die das Museum schon seit mehreren Jahren betreut, übernahm die Aufgaben der ersten Vorsitzenden. „Genau weiß ich noch nicht, was auf mich zukommt. Aber ich will es mal probieren“, erklärte sie nach ihrer Wahl.

Unterstützung bei der Arbeit erhält sie von ihrem Stellvertreter Günter Niers, Kassenwartin Antje Egbers, Schriftführerin Gerda Vischer sowie den Bei­sitzern Johann Oldekamp, Jan Berens, Sinus Hoppen und auch Jan Brookman selbst, der seit 1989 das Museum in der Alten Schule aufgebaut hat.

Aber auch einige Mitglieder erklärten sich bei der Gründungsversammlung bereit, die Ausstellungstücke, die vor einigen Jahrzehnten noch zum

Leben auf dem Land gehörten, ins rechte Licht zu rücken.

„Es freut mich ganz besonders, dass das Interesse in unserer Gemeinde an der Erhaltung dieser Gegen­stände so groß ist. Vor ein paar Jahren sah das noch ganz anders aus“, sagte Jan Brookman bei der Sitzung am Dienstag. „Mit dem Museum haben wir eine gute Grundlage für die Vereinsarbeit“, meint der Osterwalder Heimatforscher weiter. Aber nicht nur das von ihm gestaltete Museum ist für den Verein von großer Wichtigkeit - auch Jan Brookmann selbst hütet einen scheinbar unerschöpflichen Wissensschatz über die Museumsstücke und ihre Herkunft. „Er weiß nicht nur, woher jeder Gegenstand kommt, sondern kann auch zu vielen Dingen noch eine kleine Geschichte erzählen“, berichtete Anita Moss beeindruckt. Dieses Wissen will sie mit Unterstützung der Vereinsmitglieder nun zuerst schriftlich festhalten. „Wir fotografieren jedes Aus­stellungsstück und schreiben dazu, was Jan darüber berichten kann“, erklärte die erste Vorsitzende die Arbeit der vergangenen und kommenden Wochen. Nach der Katalogisierung soll dann eventuell eine Art Begleitheft zum Museum erstellt werden.

Mit dem neuen Verein will Osterwald aber nicht in Konkurrenz mit den Heimatvereinen und -museen in den benachbarten Orten treten. „Es wäre schön, wenn der Verein mit den Organisationen in Veldhau­sen und Neuenhaus Zusammenarbeiten könnte“.

„Wenn jeder Ort andere Schwerpunkte legt, können sich die Museen in der Grafschaft sehr gut ergänzen“.

15. Juni 2012

Die Gemeinde Osterwald hat einen neuen Anziehungspunkt. Am 15. Juni 2012 wurde das aus zwei alten Bauernhäusern neu errichtete Bauernmuseum Brookman Osterwald wiedereröffnet.

Auch die Außenanlagen mit einem sehr schön angelegten Bauerngarten wurden neu gestaltet. Das Osterwalder Museum beherbergt Ausstellungsstücke rund um die Geschichte und Tradition des Lebens auf dem Land in der "guten alten Zeit". Es beinhaltet eine große Sammlung historischer, überwiegend land- und hauswirtschaftlicher Geräte und Maschinen. Mit viel Sachkenntnis und Verständnis für die früheren Arbeitsweisen wurden hier viele Dinge zusammengetragen, die das Leben auf unseren Bauernhöfen prägten.

Heiratswillige Paare können sich jetzt auch hier im Bauernmuseum Osterwald das "Ja-Wort" geben.

Dieses Museum wurde vorwiegend aus alten Teilen und Materialien zweier historischer Gebäude, die auch ursprünglich aus der Gemeinde Osterwald stammen, zusammengefügt. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein sogenanntes niederdeutsches Hallenhaus in Zweiständerbauweise und Ankerbalkenkonstruktion mit Hochrähm. Das war die typische Bauweise in der Grafschaft Bentheim wie auch im Grenzbereich der Niederlande und im angrenzenden Emsland.

Öffnungszeiten:
Juli - November jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 - 18.00 Uhr Gruppenführungen: Anita Moss, Tel. 05941 797; Geert Niers, Tel. 05941 5797

Standesamtliche Trauungen:
Standesbeamtin Brigitte Lefers, Tel. 05941 911-101

Anschrift:
Am Bauernmuseum 3, 49828 Osterwald
Internet:  www.bauernmuseum-osterwald.info/

GN 17.02.2020,

Bauernmuseum Osterwald: Verein vor 15 Jahren gegründet

Aus einer Sammlung von Raritäten der Eheleute Brookman ist eine Institution geworden, die aus Osterwald nicht mehr wegzudenken ist. 15 Jahre ist es nun her, dass der Trägerverein des Bauernmuseums Osterwald gegründet wurde.

Viel Freude an der Vereinsarbeit haben (von links) die 1. Vorsitzende Anita Moss sowie Helga Vogel und Helmut Spalink. Insgesamt zählt der Verein heute 65 Mitglieder.

Von Sebastian Hamel

Osterwald Die Zahl der Mitglieder des Bauernmuseums Osterwald ist innerhalb der vergangenen 15 Jahre von 19 auf 65 gestiegen. Mit großem Engagement sorgen die Beteiligten dafür, die Einrichtung auf dem Areal zwischen Haupt- und Schulstraße instand zu halten und mit Leben zu füllen. Dies wissen die Besucher von Nah und Fern zu schätzen, die sich zu den regelmäßigen Café-Nachmittagen und sonstigen Veranstaltungen an jenen Ort im geografischen Mittelpunkt der Grafschaft begeben. Zeit also, einmal auf das Erreichte und aktuelle Vorhaben zu blicken.

Gründung

Es war das Jahr 1989, als Jan und Grete Brookman begannen, im früheren Osterwalder Schulgebäude ihre gesammelten Gegenstände – viele davon aus dem 19. Jahrhundert – zur Schau zu stellen. Das Haus in direkter Nachbarschaft zum jetzigen Standort des Bauernmuseums beherbergt heute das Erdölmuseum. Die Idee war und ist es noch immer, das bäuerliche Leben vergangener Zeiten erlebbar zu machen. Als die Initiatoren älter wurden, bildete sich ein Arbeitskreis, um das Museum vor der Schließung zu bewahren. Schließlich erfolgte am 22. Februar 2005 die Gründung des Vereins „Bauernmuseum Brookman Osterwald e.V.“, dessen Vorstand bis heute nahezu unverändert ist: 1. Vorsitzende ist Anita Moss, 2. Vorsitzender ist Günter Niers und Kassenwartin ist Antje Egbers. Das Amt der Schriftführerin hatte Gerda Vischer zehn Jahre lang inne, ehe Helga Otten diese Aufgabe übernahm.

„Es war ein schnuckeliges, kleines Museum, das wir gehegt und gepflegt haben“, sagt Anita Moss mit Blick auf die Jahre in dem alten Schulhaus. Dann stand der Umzug an: Durch Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm konnte die Gemeinde Osterwald das benachbarte Grundstück erwerben, um dort ein Bauernhaus im historischen Stil entstehen zu lassen. Der Dielenteil stammt von einer nur 500 Meter entfernten Hofstelle, der Wohnbereich von einem Gehöft der Familie Krull aus Hohenkörben. Die Gebäudeteile wurden abgetragen, am neuen Standort weitestgehend originalgetreu wieder aufgebaut und schließlich im Juni 2012 eröffnet. Gut fünf Jahre später, im Oktober 2017, folgte die Schlüsselübergabe der nebenan errichteten Remise, welche ursprünglich in Alte Piccardie stand.

Mitglieder treffen sich donnerstags

Die Zahl der Exponate im Bauernmuseum beträgt mittlerweile rund 1800, wobei jedes Objekt genau erfasst und verzeichnet ist. Den besonderen Geist der Einrichtung machen allerdings die zahlreichen Aktivitäten und der damit verbundene Einsatz der Mitarbeiter aus: „In so einem Haus muss Leben sein“, bringt es Vereinsmitglied Helga Vogel auf den Punkt. Jeden Donnerstag um 19 Uhr treffen sich rund 25 fleißige Frauen und Männer, um im Gebäude und auf dem Außengelände zu werkeln. Gepflegt werden dabei auch ein Wohn- und ein Nutzgarten. Nach getaner Arbeit darf das abschließende Beisammensein bei Tee oder einem „Söpi“ natürlich nicht fehlen.

Gerne erinnert man sich an besondere Momente zurück, etwa an den Besuch der damaligen „First Lady“ Daniela Schadt im Jahr 2016. Auch der erstmals ausgerichtete Leseabend im November 2019 war ein Erfolg.

Das Programm des Bauernmuseums ist grundsätzlich vielfältig: Unter der Woche werden Führungen nach Absprache angeboten, zudem stehen die Räumlichkeiten seit 2012 für standesamtliche Trauungen zur Verfügung. 2018 haben sich 22 Paare dort das Ja-Wort gegeben. Auch Kinder finden die urigen Ausstellungsstücke spannend: So ist regelmäßig die benachbarte Grundschule zu Gast, außerdem veranstaltet Antje Egbers seit 2015 das Ferienprogramm „Museumsdetektive“.

Highlights im Jahresprogramm

In der Zeit von März bis November sind alle Interessierten stets am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr zu Kaffee und Kuchen eingeladen – der nächste Termin dafür ist der 1. März. Das Museum legt allerdings Wert darauf, nicht in Konkurrenz zur gewerblichen Gastronomie zu stehen und pflegt daher gute Kontakte zu den umliegenden Lokalen.

Auch wird in diesem Jahr wieder ein Open-Air-Gottesdienst am Bauernmuseum gefeiert, welcher am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr beginnt. Ebenfalls wird es 2020 erneut einen „Hüttenzauber“ geben: Am Wochenende des 7. und 8. November können sich die Besucher jeweils ab 14 Uhr zwischen den 16 Buden von Osterwalder Ausstellern tummeln. Das Kaffeetrinken am Sonntag, 1. November, entfällt deshalb. Neu in diesem Jahr sind öffentliche Spieleabende: Wer möchte, kann für einen kleinen Obolus von 2 Euro vorbeischauen und darf auch eigene Spiele mitbringen. Ein erster Termin hierfür ist Montag, 9. März, um 19 Uhr.

In Überlegung ist derzeit das Aufstellen eines Imkerhäuschens auf dem Gelände. Vor Kurzem erfolgte die Umbenennung des Vereins von „Bauernmuseum Brookman Osterwald e.V.“ in „Bauernmuseum Osterwald e.V.“. Anita Moss versichert aber: „Der Name Brookman wird hier immer ein Begriff bleiben.“

Weitere Infos

Aktuelle Termine sowie allgemeine Infos und Kontaktmöglichkeiten sind auf der Webseite des Museums unter  www.bauernmuseum-osterwald.info  zu finden. #

 

 

Osterwald und das Erdöl

Vor 70 Jahren, am 7. Juni 1944, wurde mit der Ölförderung der Sonde Georgsdorf 1 begonnen. Dieses Datum kann man als die Geburtsstunde der heimischen Erdölindustrie betrachten. Wer heute durch Osterwald fährt und die sich auf- und abbewegenden Nicker sieht, wird an den Bodenschatz im tiefen Untergrund von Osterwald erinnert. 

Angesichts der sehr hohen Energiepreise hat auch das Erdöl aus Osterwald eine Zukunft. Im Erdölmuseum Osterwald wird die Geschichte und Gegenwart des Erdöls und Erdgases präsentiert. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist das Museum im Rahmen der Dorferneuerung in der alten Schule Osterwald im Juni 2014 wiedereröffnet worden. 

Heute sind im Erd- und Obergeschoss auf rund 200 qm zahlreiche Exponate, Modelle und Schautafeln untergebracht. Ein Beleuchtungsschienensystem versorgt die Ausstellung optimal mit Licht. 

Besucher erfahren unter anderem, dass im Ölfeld Osterwald noch bis in die 1950er Jahre die klassischen Fachwerktürme nach amerikanischen Vorbild genutzt
wurden. Diese Gittermasten wurden Stück für Stück von unten nach oben zusammengebaut. Der Aufbau nahm relativ viel Zeit in Anspruch. Deshalb hat man die Gittermasten bei kurzem Bohrungsabstand in zusammengebautem Zustand von einer Bohrung zur nächsten verschoben (gewalzt). Diese Türme aus Stahl wurden in Osterwald von der Preussag und der Elwerath genutzt. Das Bohrunternehmen Borgholzhausen verwendete in Osterwald Holztürme.

Beide Geschosse des Museumbaus sind behindertengerecht. Ein Treppenlift ermöglicht gehbehinderten Menschen den Zugang zum Obergeschoss.

 

 

 
     
 

Wir, die Heimatfreunde bedanken uns

alle merken, dass der normale Alltag aus den Fugen geraten ist. Wir müssen auf viel verzichten und zwar weltweit, vor allem auf soziale Kontakte, Feste, Reisen.

Wir entdecken unsere Heimat und die nähere Umgebung.

Nicht alle Menschen kommen so entspannt durch diese Zeit, sondern sorgen unter anderem dafür, dass wir Alten ein Stück Normalität haben.

Jeden Morgen werden wir mit den Grafschafter Nachrichten versorgt. Nicht vorzustellen ein Frühstück ohne die Zeitung mit aktuellen Nachrichten aus der Region und aller Welt. Nicht nur Corona-Informationen erfahren wir, sondern eben auch noch erfreulich viel Anderes – wohltuend „Normales“. Wir danken den Zeitungszusteller/innen, den Redakteuren der GN für diesen Service.

Besonderen Belastungen sind die Ärzte/Hausärzte, das Pflegepersonal, sowie die Besatzungen der Krankenwagen ausgesetzt. Aufopferungsvoll kümmern und versorgen sie unsere Alten und Kranken in den vielen Altenheimen und Pflegestationen, in der Euregioklinik und auf den Krankenstationen. Ihnen gilt unsere Wertschätzung und unser Dank. Aber auch den vielen Angestellten in den Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sowie den Apotheken danken wir. Sie haben zurzeit besonders viel zu bedenken wegen der zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen und der starken Nachfrage.

Viele Menschen sind das erste Mal in ihrem Leben mit einer so Angst einflößenden Situation konfrontiert. Aber das Gute: Die Menschen halten zusammen. Zahlreiche, kreative „Gutes-Tun“-Mitmenschen, wie z B. die Jugendlichen, die für uns einkaufen, Nachbarn, Bekannte und Freunde, die uns Mut zusprechen. Dazu gehört auch der Mann an der Tankstelle, der Postbote, die Polizei, der Pastor. Nicht zu vergessen die Politiker, die sich für unsere Gesundheit einsetzen und wichtige Entscheidungen treffen. Kurzum allen die uns in dieser schwierigen Zeit helfen und uns durch sie leiten. Allen danken wir von ganzem Herzen!

Beim abendlichen Glockenläuten wollen wir an sie denken und sie in unser Gebet einschließen.

 
     
 

Durch unseren Internetauftritt geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich einen kleinen Einblick in unseren Verein zu verschaffen.

Die Einwohner aus Neuenhaus, den Nachbargemeinden, der Grafschaft, aber besonders auch Neuenhauser, die heute außerhalb und rund um den Globus verstreut leben, möchten wir ansprechen und ihnen, soweit das möglich ist, ein kleines Stück Heimat vermitteln.

In der Navigationsleiste ist erkennbar, mit welchen geschichtlichen und bis in die Gegenwart hineinreichenden Dingen wir uns beschäftigen.

Sollten Sie für dieses Anliegen Dokumente, z. B. handschriftliche Akten, Postkarten, Fotos, Karten und Briefe aus den Weltkriegen, die Zeitgeschichtliches beinhalten, alte Heimatliteratur, aber auch Gegenstände, die mit Neuenhaus in Zusammenhang stehen, besitzen und der Allgemeinheit zugänglich machen wollen, selbstverständlich ohne die Besitzansprüche daran zu verlieren, dann setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung.

 

Ihre Heimatfreunde aus Neuenhaus