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der Heimatfreunde Neuenhaus

 
 
 

Fastenzeit

Ein Gedicht von  Michael Adamitzki

Jetzt ist es also doch so weit,
ab heut beginnt die Fastenzeit.
Zum Frühstück nur ne Scheibe Brot,
das ist das oberste Gebot.

Es gibt ab heute Margarine,
dazu ne halbe Apfelsine.
Der frische Kaffee, der schmeckt fade,
weil er ist zuckerlos, wie schade.

Da schlägt es neun Uhr, endlich Pause,
doch diesmal fällt sie aus, die Jause.
Ganz langsam schleicht er, ist der stur,
der Stundenzeiger auf der Uhr.

Es will heut gar nicht Mittag werden.
Das ist kein Leben hier auf Erden.
Wie lange soll sie denn noch dauern?
Die Fastenzeit, frag ich mit Schauern.

 
     
 
 
     
 

Meert

 

Dat Vöörjoor wil kommen,
et Winter vergeet!
Wij hebt ’t al vernommen
uns maakt ’t gin verdreet!

 

Et wodt all’s nich slechter,
as ’t Vöörjoor begint.
De Dage wodt lechter
en wörmer de Wind.

 

Nu springt al wat Knoppen
en aandre dee swelt.
Wij könt nu wer hoppen,
want nij wodt de Weld.

 

As ’t noch frös: ginne Klage!
Men Geduld, - nich gereerd:
Negen sommersche Dage
is uns schüldig den Meert.

Karl Sauvagerd

 
     
 

 
 
 
 

 

Liebe Mitglieder !

Das Thema Corona und Covid-19 nehmen wir weiterhin sehr ernst. Da uns die Gesundheit unserer Mitglieder am Herzen liegt haben wir eine große Bitte, haltet euch an die vorgeschriebenen Maßnahmen unserer Regierung, Abstand halten, Masken tragen und Kontakte mit mehreren Personen meiden. Nur dann können wir unseren Beitrag leisten, das weniger Menschen angesteckt und am Coronavirus sterben.

Ab 30.11.2020 die Corona NEWS unter

"Aktuelles"

Über unsere Internetseite und der GN halten wir euch auf dem laufenden.

 
     
 

Georgsdorf  

ist eine  Gemeinde  im  Landkreis Grafschaft Bentheim  in  Niedersachsen . Sie wurde nach König  Georg V. (Hannover)  benannt, weil er dem Dorf eine Kirche stiftete.

 

Geschichte

Graf Johannes II. gründete 1317 aus strategischen Gründen die Ortschaft Neuenhaus. Es war weniger ein Wohnort, als ein Fort für Arbeiter des Grafen und Soldaten zum Schutze der Arbeiter. Von dort aus sollten wirtschaftliche Belange des Areals des Osterwaldes (der u.a. Georgsdorf, Alte Piccardie bis hin nach Adorf miteinbezog).

1380 kaufte der Graf von Bentheim ein Holzgericht von Herrman von Gölenkamp. Das Gebiet lag direkt inmitten des Osterwaldes. Der Graf ließ von nun an die Abholzung vorantreiben. Beachtliche Flächen wurden freigelegt und das Holz wurde verkauft. Von dort an achtete der Graf von Bentheim auch darauf, das niemand in der Nähe wohnt, der sich dieses Holz aneignen könnte. Das bewandern und besiedeln des Gebietes des Grafen war danach über viele Jahrhunderte nicht gestattet.

Jeder Neubauer erhielt dann soviel Grund, wie er haben wollte, wenn er innerhalb festgelegter Grenzen blieb.

Im Jahre 1725 wurde das erste Einwohnerprotokoll aufgenommen, wonach Gerd Moß der erste benannte Siedler auf dem Gebiet war.

Benachbarte Gemeinden reagierten verärgert darauf, das er und die darauffolgenden protokollierten Einwohner als Piccardier eingetragen wurden. So schrieb die Aebtessin J.M.J. von Herdig :

„Knechte und Mägde, welche träge und den Bauern zu dienen zu stolz sind, langen um Wohnplätze auf der Piccardie; haben sie diese erhalten, vermeinen sie, das Brot gekauft zu haben. Weit gefehlt! Das ganze Land und besonders die benachbarten, welche die Landeskasse beibehalten müssen, haben das schmerzliche Gefühl, davon zu einer folgenden Ohnvermögenheit verurteilt (zu werden)“

Dies führte u.a. dazu, das einige Siedler schon mal Drohungen einstecken mussten. So schrieb zum Beispiel der Hausvogt J.G. Köhler :“ So eben kommen die Neuen Piccardier und zeigen Ahn, daß gestern 6 Coppel Schafe aus Wietmarschen in Grünlanden dießerseites Huethmathe gehüedet hätten, welches eigentlich im May Monath gahr nicht geschehen Mag. Es sind mehr als 1000 Stück gewesen; mithin bleibt nichts zur Nahrung des Rindviehes übrich, wenn diesem unfug nicht abgeholfen wird.“

Die evangelisch-reformierte Gemeinde Georgsdorf entstand durch Ausgliederung vom Kirchspiel Veldhausen im Jahre 1866. Nach Fertigstellung der Kirche und des Pfarrhauses, welche mit Hilfe von großzügigen Spenden des hannoverischen Königs Georg V. und des preußischen Königs Wilhelm I. gebaut wurde, konnte der erste Prediger am 1. Oktober 1867 in sein Amt eingeführt werden.

Georgsdorf wurde also Gemeinde im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen. Sie wurde nach König Georg V. (Hannover) benannt, weil er dem Dorf eine Kirche stiftete.

Die politische Gemeinde Georgsdorf ist der etwas später besiedelte Teil der Landgemeinde Piccardie (gegründet im Jahre 1647), die sich im Jahre 1760 in die Gemeinden Alte- und Neue Piccardie teilte. 1862 erhielt Neue Piccardie den Namen Georgsdorf. 1884 wurde der Kanal der Gemeinde Georgsdorf von der damals gegründeten ‚Linkssemischen Kanalgenossenschaft‘ gegründet.

1942 Ölfeld Georgsdorf

 

 

Von J. Smoor

Es war in den ersten Monaten des Kriegsjahres 1942. Während die Völker der Erde im heißen und blutigen Ringen standen, breitete sich über dem Osterwalder Bruch dank seiner Abgeschiedenheit ein tiefer Friede und eine ungestörte Ruhe aus. Eine dünne, gefrorene Schneedecke lagerte über wei­ten Wiesenflächen, ein bezauberndes Bild. — Hier, wo im Frühjahr der Kie­bitz seine Kreise zog, herrschte zu dieser Zeit tiefe Stille. Hier, wo während des Sommers Rinderherden ihre Nahrung fanden, zog der Winter alles in seinen Bann.

Doch als der Winter sich seinem Ende zuneigte, arbeitete sich ein schwer be­ladener Lastzug durch die schlechten Wege. Nicht weit von dem Punkt ent­fernt, an dem die Gemeinden Osterwald, Altepiccardie und Hohenkörben aneinandergrenzen, schien er sein Ziel erreicht zu haben. Einige kräftige Männerfäuste packten zu. Der Transport wurde entladen. Schwere Eisentei­le, Maschinen und sonstiges Gerät waren es, die nun im Laufe der nächsten Tage im Bruch lagerten. Und bald durchbrachen die Schläge schwerer Häm­mer die über kahlen Wiesen und Feldern lagernde Stille. Dann ragte eines Tages ein hohes Eisengerüst, in einem festen Betonsockel verankert, gen Himmel. Der erste Bohrturm im Ölfeld Georgsdorf.

Es war am 27. Februar 1942, als plötzlich die schweren Motoren ihr Arbeits­lied ertönen ließen. Die Bewohner horchten auf diese ihnen bis dahin völlig unbekannte Melodie. Sie gab Kunde von einer neuen Zeit. Ununterbrochen fraß sich der Bohrer in die Erde hinein. So riß der harte Stahl tiefe Wunden in Sand und Lehm, in Kalk und mächtiges Felsgestein. Ein Jahr und drei Monate lang warteten alle an diesem Werk Beteiligten auf den Lohn ihrer Mühe und Arbeit.

Am 27. Mai 1943 war in einer Tiefe von 988 Metern die so lang ersehnte Öl- Ader erreicht. Der erste Turm war fündig. Wenn die Quelle auch nur schwach war, so war sie doch Ansporn genug, um zu weiteren Bohrungen Anlaß zu geben, zu neuem Wagen und neuem Hoffen. - Bald darauf war dann auch eine zweite Bohrung, etwa 1000 Meter von der ersten entfernt, von Erfolg gekrönt. Somit galten die Voraussetzungen zum Aufbau des Bohr- und Ölgewinnungsbetriebes im Feld Georgsdorf als gegeben.

 

Reformierte Kirche in Georgsdorf

 

Die evangelisch-reformierte Gemeinde Georsgsdorf entstand durch Ausgliederung vom Kirchspiel Veldhausen im Jahre 1866. Nach Fertigstellung der Kirche und des Pfarrhauses, welche mit Hilfe von großzügigen Spenden des hannoverschen Königs Georg V. und des preußischen Königs Wilhelm I. gebaut wurde, konnte der erste Prediger am 1. Oktober 1867 in sein Amt eingeführt werden. Die zum Kirchspiel Georgsdorf gehörenden ev.-ref. Christen wohnen in Georgsdorf, Wietmarschen und Adorf.

Die Kirche zu Georgsdorf zeigt die rechteckige Form einer typischen reformierten Predigtkirche aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie ist fünf Joch lang und hat auf der Westseite einen drei Geschosse hohen Turm. Dieser wird auf beiden Seiten von Treppentürmen begleitet, von denen nur der südliche eine Treppe enthält. Die Kirche besteht zu größten Teilen aus landschaftstypischem Backstein. Doch es gibt auch Teile aus Naturstein, so z.B. die Stürze über den beiden Eingängen, in denen aus dem Alten Testament entnommene Inschriften angebracht sind.

Gottesdienst: sonntags 10:30 Uhr

 

Die Windmühle in Georgsdorf

Die jüngere Windmühle

Bereits im Jahre 1875 hatten sich nach den Ermittlungen von Jan Smoor zwölf Landwirte in Georgsdorf zusammengetan, die »Möllenburen«. In einem amtlichen, für die Kronanwaltschaft Meppen bestimmten Schriftsatz vom 22. Juni jenes Jahres ist von »15 Contrahenten« des Müllers Baumann die Rede. Auf einem von Kolon Kösters zur Verfügung gestellten Grund­stück, dem Standort der heutigen Mühle, ließen sie eine zweite Windmühle bauen. Sie wurde mit kreisrundem Grundriß massiv aus Ziegelsteinen er­richtet, die von Deppe (in Lemke) geholt wurden. In-eine große Steinplatte über dem Eingangstor ist das Baujahr eingemeißelt: 1875. Die fertige Anlage

wurde an den aus Emlichheim stammenden Müller Geert Hindrik Krage verpachtet; nach ihm ist für ein paar Jahre auch ein Pächter und Müller Brink bezeugt, der aus Veldhausen kam.

Im Jahre 1903 kaufte Müllermeister Gerd Hindrik Geertzen, der vorher Müller in Bimolten gewesen war, die Mühle. Um sie vom Wind unabhängig zu machen, fügte er 1908 an der Ostseite einen Anbau an, in dem er einen Benzinmotor unterbrachte. Später half sein Sohn Gerd, den Mühlenbetrieb aufrecht zu halten.

Gestern

Mühle 1920 + Mühlenstumpf (Zustand etwa 1970)

Georgsdorf, Windmühle mit Anbau (Motorenhaus

Als Ende der zwanziger Jahre auch die Höfe in Georgsdorf an das Stromnetz angeschlossen wurden und viele Bauern eine eigene Schrotmühle anschafften, ging der Betrieb auf der Windmühle zurück. 1956 starb Müller Gerd Geertzen, sein Sohn Helmut ließ die Mühle noch eine Weile wöchentlich einen halben Tag laufen, bis er sie 1963 endgültig schloß. Bald wurden die

Flügel und das hölzerne Stellwerk abmontiert, auch die Galerie rings um die Mühle verschwand; die Inneneinrichtung dagegen blieb erhalten.

Lange Jahre stand der unter Denkmalschutz gestellte konische Mühlenkör­per dem Einfluß von Wind und Wetter ausgesetzt, die einst rote Farbe der Backsteine verwandelte sich in Grau, viele Steine zerbröckelten.

Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms wurde 1983 die Restaurierung der Windmühle eingeleitet. Nachdem das schadhafte Mauerwerk ausgebes­sert und die Galerie angebracht, dann die mit Reet gedeckte Haube aufge­setzt und die gußeiserne Welle eingezogen war, wurde im Dezember 1985 auch das 2,5 Tonnen schwere Flügelkreuz montiert. Heute präsentiert sich die schmucke Windmühle in Georgsdorf wieder als Wahrzeichen des Ortes. Rund 350000 DM wurden in die Mühle investiert, bis sie am 1. September 1987 wieder ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Bald soll sie unter der Obhut von Hobby-Müllern in Betrieb gesetzt werden, Korn mahlen und Buchweizen zu Mehl verarbeiten, aus dem schmackhafte Pfannkuchen zubereitet werden, die Georgsdorf schon jetzt seinen Gästen als besondere Attraktion bietet.

Literatur:

W. Friedrich, Bald kreisen wieder die Windmühlenflügel; in: Der Grafschafter 1986, S. 1

H. Hensen, Die Windmühle in Bimolten; in: Der Grafschafter 1978, S. 45

A. Rakers, Alt-Georgsdorf - wie es sich selbst sieht; in: Bentheimer Heimatkalender 1940, S. 38-45

J. Smoor, Die Windmühle in Georgsdorf und ihre Müller; in: Jahrbuch Heimatverein Grafschaft Bentheim 1972, S. 149-151

Archivalien:

Fürstlich Bentheimsches Archiv Burgsteinfurt G 849; G 848

Staatsarchiv Osnabrück, Rep. 350 Neuhs Nr. 772; Rep. 350 Neuhs Nr. 717;Rep. 350 Neuhs Nr. 724

 

Heute

Torfwerk Gebr. Brill

Unter dem Motto „Familiär. Lebendig. Nachhaltig.“ feiern wir 100 Jahre Gebr. Brill Substrate.

Gestern

Heute

Die Familie Brill kam im 18. Jahrhundert aus dem hessischen Dorf Vacha über Westfalen und das Osnabrücker Land in die Grafschaft Bentheim. Dort wurde der noch heute bekannte Oberförster und Amtsvogt Carl Friedrich Brill (1794-1887) zum Stammvater der Torfgenerationen. Als Unternehmer waren mehrere Mitglieder der Familie Brill im Ziegeleiwesen sowie  im Textil- und Kurzwarenhandel erfolgreich. Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich 1920 die Brüder Arnold (1881-1967) und August Brill (1878-1965) zusammen, um am 01. Juni die OHG „Georgsdorfer Torfwerk Gebr. Brill“ zu gründen. Ihr vereinter technischer und kaufmännischer Sachverstand führte das Unternehmen aus den kleinsten Anfängen zu seiner jetzigen Bedeutung. In den späten 1970er Jahren gelang es dem Unternehmen, als eines der ersten in Deutschland von der Torfstreu- und Brenntorfgewinnung auf die Produktion hochwertiger Substrate und Erden umzustellen. Heute führt  Gerrit Brill die „Gebr. Brill Substrate GmbH & Co. KG“ in 3. Generation und bietet am Standort in Georgsdorf 50 Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und deren Familien eine sichere Existenz.

…natürlich gute Erde!

„Es erfüllt mich mit Stolz, ein familiäres, lebendiges und nachhaltiges Unternehmen zu führen, dessen Leistungen und Erfolge zusammen mit den Menschen der Region – oftmals mit mehreren Mitgliedern einzelner Familien – und vielen nationalen und internationalen Geschäftspartnern erarbeitet wurden und werden“, so G. Brill.

Kultursicherheit und eine nachhaltige Produktstrategie

Alleine in der Gemüsepflanzenanzucht stellt Brill auf Torfbasis jährlich Substrate für rd. 2,5 Milliarden Jungpflanzen her und trägt damit zur Versorgung der Menschen mit einem gesunden und vielfältigen Obst- und Gemüsesortiment in Deutschland und in über 30 Ländern weltweit bei.

Seit Jahren arbeiten wir im Bereich der Kultursubstrate und Verkaufserden mit schnell nachwachsenden Rohstoffen in Ergänzung zu Torf. In unserem Jubiläumsjahr 2020 fokussieren wir uns noch deutlicher auf das Thema Nachhaltigkeit. Neben der Frage der Torfreduktion beschäftigen wir uns auch intensiv mit Themen wie Klimaneutralität, Altfolieneinsatz, regenerative Stromversorgung, Digitalisierung. Mit vielfältigen Maßnahmen stellen wir uns bewußt und aktiv auf die Veränderungen der Gesellschaft in Bezug auf Moor-, Natur- und Klimaschutz ein.

In diesem Jahr hat uns das Coronavirus fest im Griff und beeinflusst unser Leben in vielen Situationen. Aus diesem Grunde findet die offizielle, bereits konkret geplante Jubiläumsfeier, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, leider nicht statt. Das ist sehr bedauerlich, aber aufgrund der Pandemie unabdingbar.

Seit 1974 gehört Georgsdorf zur Samtgemeinde Neuenhaus.

 
     
 

Wir, die Heimatfreunde bedanken uns

alle merken, dass der normale Alltag aus den Fugen geraten ist. Wir müssen auf viel verzichten und zwar weltweit, vor allem auf soziale Kontakte, Feste, Reisen.

Wir entdecken unsere Heimat und die nähere Umgebung.

Nicht alle Menschen kommen so entspannt durch diese Zeit, sondern sorgen unter anderem dafür, dass wir Alten ein Stück Normalität haben.

Jeden Morgen werden wir mit den Grafschafter Nachrichten versorgt. Nicht vorzustellen ein Frühstück ohne die Zeitung mit aktuellen Nachrichten aus der Region und aller Welt. Nicht nur Corona-Informationen erfahren wir, sondern eben auch noch erfreulich viel Anderes – wohltuend „Normales“. Wir danken den Zeitungszusteller/innen, den Redakteuren der GN für diesen Service.

Besonderen Belastungen sind die Ärzte/Hausärzte, das Pflegepersonal, sowie die Besatzungen der Krankenwagen ausgesetzt. Aufopferungsvoll kümmern und versorgen sie unsere Alten und Kranken in den vielen Altenheimen und Pflegestationen, in der Euregioklinik und auf den Krankenstationen. Ihnen gilt unsere Wertschätzung und unser Dank. Aber auch den vielen Angestellten in den Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sowie den Apotheken danken wir. Sie haben zurzeit besonders viel zu bedenken wegen der zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen und der starken Nachfrage.

Viele Menschen sind das erste Mal in ihrem Leben mit einer so Angst einflößenden Situation konfrontiert. Aber das Gute: Die Menschen halten zusammen. Zahlreiche, kreative „Gutes-Tun“-Mitmenschen, wie z B. die Jugendlichen, die für uns einkaufen, Nachbarn, Bekannte und Freunde, die uns Mut zusprechen. Dazu gehört auch der Mann an der Tankstelle, der Postbote, die Polizei, der Pastor. Nicht zu vergessen die Politiker, die sich für unsere Gesundheit einsetzen und wichtige Entscheidungen treffen. Kurzum allen die uns in dieser schwierigen Zeit helfen und uns durch sie leiten. Allen danken wir von ganzem Herzen!

Beim abendlichen Glockenläuten wollen wir an sie denken und sie in unser Gebet einschließen.

 
     
 

Durch unseren Internetauftritt geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich einen kleinen Einblick in unseren Verein zu verschaffen.

Die Einwohner aus Neuenhaus, den Nachbargemeinden, der Grafschaft, aber besonders auch Neuenhauser, die heute außerhalb und rund um den Globus verstreut leben, möchten wir ansprechen und ihnen, soweit das möglich ist, ein kleines Stück Heimat vermitteln.

In der Navigationsleiste ist erkennbar, mit welchen geschichtlichen und bis in die Gegenwart hineinreichenden Dingen wir uns beschäftigen.

Sollten Sie für dieses Anliegen Dokumente, z. B. handschriftliche Akten, Postkarten, Fotos, Karten und Briefe aus den Weltkriegen, die Zeitgeschichtliches beinhalten, alte Heimatliteratur, aber auch Gegenstände, die mit Neuenhaus in Zusammenhang stehen, besitzen und der Allgemeinheit zugänglich machen wollen, selbstverständlich ohne die Besitzansprüche daran zu verlieren, dann setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung.

 

Ihre Heimatfreunde aus Neuenhaus