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der Heimatfreunde Neuenhaus

 
 
 
 
 
 
 

Ein Wimmelbuch ist ein besonderes Bilderbuch, auf dessen Bildern es wimmelt von Menschen, Tieren und Geschichten. Alle fünf Bilder des Wimmelbuchs und die Umschlagseite wurden vom Neuenhauser Grafiker Lutz Janke gezeichnet. Zum Thema „Feste feiern in Neuenhaus “ werden Szenen vom Stadtfest gezeigt, vom Mühlenfest in Veldhausen, vom Borussia-Fest und vom Weihnachtsmarkt.

Die Idee zum Buch hatte der alteingesessene Neuenhauser Norbert Voshaar, der Mitglied im Festkomitee ist. Schnell war der Auftrag an den Grafiker Janke formuliert: „Zeichne unser Neuenhaus, am besten anhand unserer Feste.“ Zwei Jahre lang beobachtete Lutz Janke die Veranstaltungen, betrachtete die Besucher und die Szenen, die sich bei den Festen abspielten. Zudem ließ er sich Fotos von den Festen geben und studierte sie.

Das 33 mal 26 Zentimeter große Buch ist im Berliner Wimmelbuchverlag erschienen, die Auflage beträgt 1200 Stück. Die Seiten bestehen aus FSC-zertifizierter Pappe mit abgerundeten Ecken, die mit einer UV-Veredelung versehen sind. Das Copyright liegt bei der Stadt Neuenhaus. Erhältlich ist das Buch für 9,50 Euro im Bürgerbüro der Stadt Neuenhaus und in der Bücherei.

 
 
 
 

 

Wintertied

Dies ist die erste Veröffentlichung von Heinrich Kuiper

Land en Måten under hogen Snee,
Burenhöwe likt in Röst en Free;
in de Lucht lat ’t kloor en helder.
Et is Jannewaar, nuw gif ’t Frost,
scharp wääjt de Wind uut Noord en Ost,
et wodt alle Dage köuler!

Ik gå binnen, lååt hulen den Storm,
in kleine Kökken is ’t mollig worm
achtern glööjnden Kachel in ’n Hook!
Kiek döör ’t Fäinster, wat glimt den Snee;
is dat nich ’n heerlik Bild, wak see,
möjer noch as in ’n Bilderbook?

Dannen, Wååg- en Hülsebüsche door
bint en blievt mooj gröön dat hele Joor;
anders hef all’s ne fale Klöör.
Nevel maakt de Weerld klein en gries;
Droe van ’t Tillefon, swoor van Ies,
hangt läge daal, knikt håste döör.

Fesanen, Petriesen, Hasen, Knien,
al dat Wild lit upstund grote Pien,
völ Dere starwt den Hungerdååd!
Fritz is ’s morgens in sien’n Goren
an ’t Snee keren en Vögel foren;
hee wet, ok see liedt Smacht en Nååd.

Jan hoost, Siena is swoor verkaulen,
ower Kopseerte klaagt de Aulen,
nemt ’s åvonds al met dat Krükien,
Drinkt nen Grok, nen orig heten,
en in Bedde düftig sweten,
dat is ’ne gude Medizin!

Måål ist då Weer, dan regent, dat ’t smakt,
Water in de Vechte stig – en sakt,
en van Bliedschup flöjt’t de Vögel!
Uptmåål snijt ’t weer, dan regent Ies,
’s nachens fröst lük, en de Stroeties
wodt alle så glat as ’n Spegel! –

Lååt ’t fresen! Wilt up ’t Vöörjoor hoppen,
at Bååm en Bus begint te knoppen,
worup wij uns nuw al verbliedt.
as de Buur Hawer sääjt en Gast,
uut de Grund Grös en Klåwer bast,
lig achter uns de Wintertied!

 
     
 

Hang nich dien Hatt` an wäerldsche Saken?
Könnt dee alleene glükkig maken?
Wat helpt et, as soa völl gewins?
Hess`n Huus, daags` Broat, de nöär`gen Kleer
En bis gesound, verlang nich mäer!
O, wat du dann `n riek Mäinsche sinds!

 

Vergänglich ist die Weltenpracht,
Verzicht das Leben tiefer macht.

Heinrich Küper

 
     
 

Neuenhauser Dichter und Schriftsteller Heinrich Küper, (am 27. Mai 1937 geboren, am 27. Dezember 2019 gestorben), Heinrich Kuiper lebte nahe an dem Vechtewehr in Grasdorf. Seine Werke werden am 27.5.2020 im alten Rathaus in Neuenhaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

 
     
 
 
 
Text und Foto: Armin Siemering
 
 

Haussperlingmännchen

Im Geäst einer dornigen Heckenrose

Haussperlinge sitzen mit Vorliebe in dichten, dorni­gen Hecken. Dort wähnen sie sich vor Sperber, Kauz und Katzen sicher. Im schüt­zenden, dornigen Gestrüpp spielt sich das gesellige Sozi­

alleben ab. Von diesem Un­terschlupf aus „peilt“ der Haussperling die Lage, um sich bei Bedrohung tief ins Geäst zu verkriechen. Die geselligen Haussperlinge waren vor ein bis zwei Jahr­

zehnten überall zu finden — ihre Gegenwart wurde teil­weise als lästig empfunden. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Ornitholo­gen beobachten, dass die Spatzen weniger werden.

 
     
     
 

GN 20.01.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Festessen für Kunden und Mitarbeiter des „Brotkorbs“

Der Geschäftsführer des Nordhorner Softwareunternehmens „es euregio systems“, Marc Brill, hat in Neuenhaus alle Brotkorb-Mitarbeiter und deren Kunden zu einem Neujahrsessen eingeladen. 65 Neuenhauser genossen im Haus des Brotkorbs ein köstliches Mahl.

Freuen sich, dass die Aktion beim Brotkorb gut angenommen wird (hinten von links): Lena Dulle, Dagmar Sander, Christin Albers und Marc Brill. Foto: Lindwehr

Von Hermann Lindwehr

Neuenhaus

In der Grafschaft Bentheim leben auch viele Menschen mit wenig Geld. Dazu zählen ebenso die Kunden der Lebensmittelausgabe „Brotkorb“ in Neuenhaus an der Lager Straße. Auf Initiative von Marc Brill hatten sie jetzt die Gelegenheit, einmal nach Herzenslust zu schlemmen. Brill sponserte auch allen sich für die Sache ehrenamtlich einbringenden Helfern das Festessen.

Träger des „Brotkorbs“ ist das reformierte Diakonische Werk. Lena Dulle ist hier im Bereich Ehrenamt für die Seniorenreisen, Kleiderbörsen und den Brotkorb zuständig. Sie betonte: „Ich finde es supertoll, dass sich jemand wie Marc Brill so engagiert und so viel in diese Aktion hineinsteckt. Er will nicht nur den Brotkorb-Kunden etwas Gutes tun, sondern ebenfalls den sich hier ehrenamtlich einbringenden Damen und Herren etwas zurückgeben.“

Vor der eigenen Haustür anfangen

Marc Brill meinte: „Mein Beweggrund war, dass wir regional ein Zeichen setzen und damit aufzeigen wollen, dass auch Bedürftigkeit hier vor Ort herrscht. Das große Geld soll nicht in der Welt verteilt werden, sondern jeder soll vor seiner eigenen Haustür anfangen.“ Die Idee zu dem Neujahrsessen sei ihm mehr oder weniger spontan gekommen, als er am „Brotkorb“ in Neuenhaus vorbeigefahren sei. „Dabei ist mir bewusst geworden, dass ein großer Teil unserer Gesellschaft in Vergessenheit geraten ist.“

Für die Umsetzung des Projektes habe Unternehmer Brill den Inklusionsbetrieb „MahlZeit“ von der Lebenshilfe Nordhorn mit ins Boot holen können. Bei dessen Betriebsleiter Jürgen Bergjan habe er sofort offene Türen eingelaufen. Zu dem Neujahrsmahl gab es: Rouladen oder Hähnchenfleisch, Kartoffeln, verschiedene Gemüsesorten und Obstteller als Nachtisch.

Begeisterung bei den Mitarbeitern
Agnes Schutten vom Brotkorb war wie ihre Kolleginnen und Kollegen begeistert. Sie stellte heraus: „Diese ausgezeichnete Aktion kommt bei allen sehr gut an. Besonders schön ist dabei, dass wir Ehrenamtlichen vom Brotkorb uns heute einfach hinsetzen dürfen, um zu essen.“ Sie lobte den Unternehmer und hoffte, dass ihm noch viele andere mit ähnlichen Ideen zum Wohl der Tafelkunden nacheifern würden.

 
 
 
 

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Die Einwohner aus Neuenhaus, den Nachbargemeinden, der Grafschaft, aber besonders auch Neuenhauser, die heute außerhalb und rund um den Globus verstreut leben, möchten wir ansprechen und ihnen, soweit das möglich ist, ein kleines Stück Heimat vermitteln.

In der Navigationsleiste ist erkennbar, mit welchen geschichtlichen und bis in die Gegenwart
hineinreichenden Dingen wir uns beschäftigen.

Sollten Sie für dieses Anliegen Dokumente, z. B. handschriftliche Akten, Postkarten, Fotos, Karten und Briefe aus den Weltkriegen, die Zeitgeschichtliches beinhalten, alte Heimatliteratur, aber auch Gegenstände, die mit Neuenhaus in Zusammenhang stehen, besitzen und der Allgemeinheit zugänglich machen wollen, selbstverständlich ohne die Besitzansprüche daran zu verlieren, dann setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung.

 

Ihre Heimatfreunde aus Neuenhaus